|
|
|
blog.rechtschreibwerkstatt.de
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
BLOG Suche
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
BLOG Archiv
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
BLOGs
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Rechtschreibwerkstatt-Blog
|
|
|
|
Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 berichtet in diesem "Tagebuch" (neudeutsch "Blog") eine Lehrerin aus dem Münsterland von Ihren Erfahrungen mit der Rechtschreibwerkstatt ab der ersten Klasse.
Nachdem auch das zweite Schuljahr bereits beendet ist, geht das Blog nun in die dritte Runde: Schuljahr 2009/2010!
Wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse und die netten Kommentare zu den einzelnen Einträgen!
|
|
|
|
|
|
Letzte Sommerferienwoche, Sonntag: Alles ist wieder vorbereitet
|
|
|
|
|
Autor:
|
DHoffmann
|
erstellt am:
|
08.07.2008 15:49
|
|
|
RSW Blog |
Diese Woche war für uns eine besondere Woche und hatte nur drei Schultage. Doch auch aus einem zweiten Grund waren die Tage anders als sonst: Wir haben auf dem Schulhof ein Fahrrad-Geschicklichkeitstraining gemacht. Im Sachunterricht besprachen wir in der vergangenen Zeit das verkehrssichere Fahrrad, nun gingen wir mit unseren Rädern praktisch um. Das Thema soll in der kommenden Woche mit einem Fahrradfest abgeschlossen werden, auf dem wir einen Geschicklichkeitsparcours durchlaufen und den Eltern zeigen, was wir mit unseren Rädern alles können.
Daher hatten wir in dieser Woche sehr wenig „normalen“ Unterricht, da wir zwei Stunden pro Tag auf dem Hof mit unseren Rädern übten. So kam es, dass die Rechtschreibwerkstatt während dieser drei Tage etwas kurz kam und mit ihr nicht weitergearbeitet wurde.
In der nächsten Woche wird es wieder mehr zu berichten geben.
|
|
Eigentlich wollte ich in dieser Woche mit einigen Schülern die Arbeit im WA-Zimmer beginnen. Ich habe alle Materialien in der Klasse bereit stehen und die Art der Einführung in diesen Lernbereich noch einmal gedanklich aufgefrischt. Doch dann sind wir aus zeitlichen Gründen nicht dazu gekommen. Die Vorbereitung auf die Projektwoche (Vorstellen der Arbeitsgruppen), ein gesundes Frühstück im Rahmen des Schulmilchprojekts und der Testlauf eines Unterrichtsbesuchs der Referendarin in unserer Klasse ergaben in dieser Woche einen anderen Zeitplan als sonst. Ich hoffe, in der kommenden Woche mit der Arbeit an den Wortarten beginnen zu können – auch wenn in dieser Woche wieder viele außergewöhnliche Termine sind: drei Tage Fahrradtraining auf dem Schulhof im Rahmen des Sachunterrichts.
|
|
|
Diese Woche ist bei uns nicht viel Neues passiert. Wir haben im LD- und KL-Zimmer weitergearbeitet. Beide Arbeiten werden von meinen Schülern sehr selbstständig und mit großer Genauigkeit durchgeführt. Zwei Dinge fielen mir in den Arbeitsphasen auf:1. Die Sortierübungen im LD-Zimmer sind momentan sehr beliebt. Wenn die Rechtschreibwerkstatt auf dem Tagesplan steht, arbeitet meine Klasse meist ohne Meckern an den verschiedenen Aufgaben. Doch zurzeit werde ich sogar gefragt, ob z.B. nach der Arbeit an der Schreibschrift nicht auch weiter sortiert werden kann.Manche Kinder holen sich das entsprechende Material auch in der Freien Arbeit.Ähnliches kenne ich zwar auch aus dem ersten Schuljahr und der Arbeit am Hör-, Schreib- und Seh-Pass, doch in diesem Schuljahr war es bislang sehr selten.2. Die Arbeit im KL-Zimmer macht deutliche Fortschritte.Anfangs fiel es vielen Schülern schwer, alle Fehler in den Texten zu finden und sie benötigten öfter Unterstützung durch z.B. einen Hinweis auf eine entsprechende Reihe. Mittlerweile...
|
|
|
In dieser Woche hatten wir Elternsprechtage in unserer Schule. Für mich und die Eltern meiner Klasse war dieser Sprechtag insofern anders als sonst, da mit Versetzung in die nächste Stufe zum ersten Mal Noten auf den Zeugnissen meiner Kinder erscheinen.Auf dem Elternsprechtag sprach ich also auch zum ersten Mal ganz konkret davon.Dies galt natürlich auch für den Bereich Sprache.Auf dem Zeugnis werden in diesem Fach insgesamt vier Noten unterschieden: der Sprachgebrauch, das Lesen, die Rechtschreibung und eine Gesamtnote für das Fach.Ich habe den Eltern zunächst diese Teilbereiche noch einmal genannt und sie dann, bezogen auf ihr Kind, berichtend konkretisiert. Erst am Schluss habe ich Tendenzen für Noten gegeben.Mein Eindruck des Elternsprechtags war insgesamt gut und ich glaube, dass viele Eltern mit den Leistungen ihrer Kinder zufrieden sind – so wie ich es mit meiner Klasse ebenfalls bin!Kaum einer war wirklich verwundert über das, was hier auf dem Sprechtag gesagt wurde.Im Bereich der Rechtschreibung konnte...
|
|
|
Mittlerweile arbeitet schon über die Hälfte meiner Klasse im KL-Zimmer. Wie ich schon in anderen Einträgen berichtet habe, führte ich die Schüler nach und nach in diese Arbeit ein. Allerdings hatten wir bislang noch nicht die originalen Korrekturkarten und behalfen uns mit einem entsprechenden Papier. Dies war allerdings nur eine notdürftige Zwischenlösung. Ich möchte in meiner Klasse die originalen Korrekturkarten verwenden. Nicht weil ich sie in der Form nicht auch aus Pappe hätte nachbasteln können und sie dann auch zu verwenden gewesen wären, sondern weil auf den richtigen Korrekturkarten Tipps für eine gute Korrektur in diesem, wie auch im KW-Zimmer vermerkt sind. So ist die Korrekturkarte die gesamte Grundschulzeit verwendbar und wird meinen Schülern in den nächsten Zimmern gute Hilfestellungen geben können.Bei der Einführung in das KL-Zimmer für diejenigen Kinder, die bislang noch nicht darin gearbeitet hatten, standen mir heute einige Experten zur Seite: die Schüler, die schon vor den Ferien die Arbeitstechniken...
|
|
|
Vor den Ferien habe ich von einer Abschreibübung in meiner Klasse berichtet, die unerwarteter Weise von den meisten Schülern nicht gut bewältigt wurde. Frisch gestärkt und gut erholt habe ich diese Übung nun nach den Ferien noch einmal wiederholt.Schon vor den Ferien, nachdem ich die Abschreibübung nachgeguckt hatte, hatte ich meiner Klasse in Erinnerung gerufen, dass so ein Abschreibtext eigentlich mit null Verschreibungen zu bewältigen sein müsste – besonders, wenn man danach noch einmal gründlich die bekannte Kontrolle durchführt.Die Arbeitsschritte waren bei diesem Text – selbstverständlich – dieselben, die wir bei der Übung vor den Ferien festgelegt hatten und auch schon lange aus den Rechtschreibstunden kennen.Dann machten sich meine Schüler an die Arbeit.Auch dieses Mal war in meiner Klasse eine gute Arbeitsatmosphäre, sodass wirklich jeder genug Ruhe für eine gründliche und genaue Arbeit hatte.Gespannt wurden nachmittags die Hefte kontrolliert.Und tatsächlich: Dieses Mal war das Ergebnis so, wie ich es...
|
|
|
Heute haben wir einen Abschreibtext als Übung geschrieben. Das Aufgabenformat ist meiner Klasse schon lange bekannt, die Arbeitsweise haben wir oft und gut eingeübt.Nach dieser vorangegangenen Übung war ich überzeugt, dass meine Kinder der Aufgabe gewachsen waren.Meine Schüler mussten zunächst den Text markieren, dann abschreiben und abschließend kontrollieren. Alle drei Schritte werde ich bei der Kontrolle mitberücksichtigen.Jeder verstand die Aufgabe und wir begannen mit der Arbeitsphase. Meine Kinder arbeiteten sehr ruhig und konzentriert, es herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre und ich war sehr zufrieden.Alle Kinder kamen gut zurecht, konnten die Aufgabe bewältigen und auch zu Ende bringen.Nach getaner Arbeit sammelte ich zufrieden die Hefte ein.Umso erstaunter war ich, als ich die Abschreibtexte meiner Klasse nachschaute.Vielen Kindern waren sehr viele Verschreibungen unterlaufen, selbst Kindern, die Abschreibtexte sonst sehr sorgfältig bearbeiteten.Insgesamt fiel diese Abschreibübung nicht gut aus,...
|
|
Nach zwei Wochen sonniger Ferien sind wir heute wieder gut gestartet.
Der Montag begann, wie wir ihn nun schon seit dem ersten Schuljahr kennen: Montagskreis (der dieses Mal zum Ferienkreis wurde) mit anschließendem Schreiben in das Geschichtenheft.
Viele Kinder erzählten ausführlich von ihrem besten Ferienerlebnis, andere fragten interessiert nach. Die Gesprächsregeln haben sich mittlerweile in meiner Klasse so eingeprägt, dass ich mich wirklich zurücknehmen kann und für den Fortlauf nicht mehr gebraucht werde – ein sehr schönes Gefühl!
Nach zwei Wochen Ferien wiederholten wir vor Beginn des Schreibens noch einmal die Schreibkriterien, die wir für die Bildergeschichte erarbeitet hatten. Diese sollen generell für das Schreiben von Geschichten gelten, also auch für die Montags- und Feriengeschichten, die meine Kinder frei schreiben....
|
|
Heute begannen wir mit der Überarbeitung der Bildergeschichten. Es ist eine sehr intensive Arbeit, die noch viel Zeit in Anspruch nimmt und für meine Kinder anstrengend ist. Während der Überarbeitung sagte ein Mädchen: „Diese Arbeit ist ein bisschen wie die Arbeit mit den Abschreibtexten.“ So wurden wir heute mit der Überarbeitung noch nicht fertig und werden nächste Woche daran weiterarbeiten. Am Ende dieser Arbeitsphase meinte ein Mädchen: „Puh, gut dass jetzt Pause ist. Das ist wirklich soo anstrengend!“
In der kommenden Woche werde ich einige Bildergeschichten einstellen und dabei Vorschrift und Überarbeitung nebeneinander stellen. So werden Sie einen guten Eindruck der Rechtschreibleistung meiner Kinder in freien Texten bekommen.
|
|
|
In dieser Woche haben wir eine weitere Bildergeschichte geschrieben.Wir wiederholten noch einmal die erarbeiteten Schreibkriterien, bevor wir die Bildergeschichte gemeinsam besprachen und Stichwörter für die einzelnen Bilder sammelten. Dann begannen meine Schüler, ihre Geschichte aufzuschreiben.Schon während dieses Prozesses bemerkte ich eine wesentlich größere Selbstständigkeit beim Verschriftlichen ihrer Ideen und Gedanken als bei der letzten Geschichte.In den folgenden zwei Tagen wurden alle Kinder mit ihrer Geschichte fertig – noch haben meine Schüler die Zeit, die sie zum Verfassen einer Geschichte benötigen. Eine zeitliche Begrenzung, wie sie in den höheren Klassen üblich ist, halte ich im Moment noch nicht für sinnvoll.Ich nahm die Geschichten nach und nach mit nach Hause, las sie und schrieb jedem Kind einen Tipp an den Rand, der für die Überarbeitung der Geschichte wichtig war.Auch beim Durchlesen der Geschichte war, wie schon während des Schreibprozesses, ein deutlicher Unterschied zu bemerken: die Geschichten...
|
|
Nach der Einführung in das KL-Zimmer in der letzten Woche haben meine Schüler an diesem Montag ihre Arbeit im KL-Zimmer fortgesetzt. Die Schüler hatten keine Probleme, ihre Arbeit fortzusetzen.
|
|
|
Zu Beginn dieser Woche habe ich mehrere Schüler meiner Klasse in die Arbeit im KL-Zimmer eingeführt.In den vergangenen Wochen hatten sie im LD-Bereich gearbeitet und dabei, wie auch in freien Texten gezeigt, dass sie zunehmend sicherer mit den hierin behandelten Schwerpunkten wurden.So konnten sie nun diese Arbeiten abschließen und mit der Korrektur der Laute beginnen.Die Einführung fand mit mehreren Schülern statt, auch mit einigen, die erst in den nächsten Wochen das LD-Zimmer abschließen werden; dennoch hielt ich es für sinnvoll, sie schon jetzt mit diesen Techniken vertraut zu machen. Zum einen handelt es sich bei dem KL-Zimmer um Arbeitsschwerpunkte, die auch diese Schüler schon jetzt gut bewältigen können und die ihnen zudem bei ihrer Arbeit helfen. Zum anderen ist es auch für mich ökonomischer, eine größere Gruppe in dieses Zimmer einzuweisen. Sonst müsste ich in der kommenden Zeit immer wieder neuen Kinder dasselbe erklären, wodurch eine große Unruhe in der Klasse entstände und ich über längere Zeit weniger...
|
|
In dieser Woche kann ich nicht viel Neues von unserer Arbeit an der Rechtschreibwerkstatt berichten. Meine Klasse hat ihre Aufgaben weitergeführt und gut in den einzelnen Zimmern gearbeitet. Zudem haben wir in dieser Woche insgesamt weniger Sprachunterricht im eigentlichen Sinne gemacht, da wir im Sachunterricht ein etwas aufwändigeres und zeitintensiveres Thema durchnehmen: „Schwimmen und Sinken“. Dafür haben wir Experimentierkästen der Universität Münster an der Schule, mit denen wir mehrere Stationen aufbauen können. Dabei schreiben die Kinder auch: sie notieren ihre Vermutungen zu verschiedenen Gegenständen, überprüfen diese anhand der Experimente und schreiben dann die Ergebnisse auf. So ist der Sprachunterricht hier indirekt integriert.
|
|
|
Diese Woche schreibe ich nicht persönlich den Blog, denn eine Schülerin beschreibt dieses Mal die Arbeit mit den Sortiertafeln im LD-Zimmer.„Wir arbeiten seit ein paar Wochen mit dem Modelwortschats LD. Das geht so: Man braucht einen Partner, dann braucht man die LD Modelwortschatskaten, dan die Sohrtiertafel. Ein Kind list fhor, das andere hört op im Wort ein R ist. Dann legt man die Kate die der Partner forge lessen hat auf die Sohrtiertafel auf das Nein oder ja Kestjen.“Ich habe diesen Text in den Blog hinein kopiert, da wir in meinem Klassenzimmer noch keinen Internetzugang haben. Da wir auf dem Rechner nur ein Schreibprogramm ohne Rechtschreibprüfung haben, ist der Text so geblieben, wie er von der Verfasserin geschrieben wurde.Der Text zeigt deutlich die momentanen Arbeitsschwerpunkte und ebenso einige Übergeneralisierungen, die sich aus der intensiven Arbeit im LD-Zimmer ergeben. Manche Wörter schlug das Mädchen im Wörterbuch nach und erarbeitete sich mit diesen Hilfen die Arbeitsbeschreibung sehr selbstständig.Die...
|
|
|
In dieser Woche haben wir unsere dritte Bildergeschichte überarbeitet. Bevor wir damit begannen, frischten wir noch einmal die Schreibkriterien in unserem Gedächtnis auf und erzählten die Geschichte anhand unseres Stichwortzettels.Dann begann die Überarbeitung unserer dritten Bildergeschichte.Es war eine anstrengende Arbeit, die wir über mehrere Tage verteilt bestritten.Meine Anmerkungen in der Vorschrift halfen den Kindern zwar stellenweise, doch ich musste sie immer wieder noch einmal mit den Schülern durchgehen; manches wurde nicht sofort verstanden. War die von mir eingefügte Frage nun einfach ein Gedankenanstoß oder sollte sie genauso in den Text übernommen werden?Einer Kollegin fiel diese Problematik auch auf und sie kam so auf die Idee, bei der nächsten Geschichte die Anmerkungen zweifarbig vorzunehmen: eine Farbe für inhaltliche Tipps und eine andere für Korrekturen im rechtschriftlichen Bereich.Am Ende der Woche hatten meine Schüler diese Arbeit geschafft.Nun liegen die Geschichten wieder auf meinem Schreibtisch....
|
|
|
In dieser Woche haben wir unsere Arbeiten in den einzelnen Zimmern fortgesetzt. Davon kann ich nicht viel Neues berichten.Parallel dazu begannen wir, Schreibkriterien für das Verfassen einer Bildergeschichte zu erarbeiten und diese in drei verschiedenen Bildergeschichten umzusetzen.Die Arbeit an den BildergeschichtenGemeinsam betrachteten wir die Bilder der jeweiligen Geschichte und erzählten unserem Tischnachbarn mündlich, was passierte. Im Anschluss erzählten wir uns im Klassenverband die Geschichte und erarbeiteten dabei Stichpunkte zu den einzelnen Bildern.Am nächsten Schultag wiederholten wir mit Hilfe der Stichpunkte das Erzählen der Geschichte und machten uns noch einmal die unterschiedlichen Schreibkriterien bewusst; sie hingen als Gedankenstütze an der Tafel.Erst jetzt schrieb jedes Kind seine Bildergeschichte auf.Ich nahm diese Texte mit nach Hause, schaute sie nach und schrieb Anmerkungen und Tipps an den Rand. Darin spiegelten sich immer wieder die erarbeiteten Schreibkriterien wider.So bekamen meine...
|
|
|
In der vorletzten Woche habe ich in meiner Klasse das zweite Diagnosediktat geschrieben. Jetzt habe ich es nachgesehen und werde von den Ergebnissen hier berichten: In meinem Eintrag über das Schreiben des Diagnosediktats hatte ich deutlich gemacht, dass das Schreiben des Diagnosediktats dieses Mal besser bewältigt wurde als beim ersten Mal.Die Resultate machten zeigten es deutlich. Die meisten meiner Schüler konnten das Diagnosediktat vollständig mitschreiben, während beim letzten Mal hin und wieder Wörter oder auch Satzteile ausgelassen wurden.Nach der Auswertung des Diagnosediktats ergeben sich einige Änderungen in Bezug auf die Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt in meiner Klasse. Bislang arbeiteten wir in den Zimmern LB (11 Kinder) und LD (13 Kinder).In den nächsten Tagen und Wochen werden Kinder aus dem LB-Zimmer in den LD-Bereich (4 Kinder) wechseln und Kinder aus dem LD-Zimmer ihre Arbeit im LV-Zimmer (11 Kinder) beginnen. Einige wenige Schüler werden im LB- bzw. LD-Zimmer weiterarbeiten.Diese Umbrüche...
|
|
|
In dieser Woche war ich am Montag nicht in der Schule. Ich musste nach Bielefeld zu einer Englischfortbildung anlässlich des Beginns von „Englisch ab Klasse 1“.Gleichzeitig begann an diesem Tag eine neue Kollegin an unserer Schule, die auch in meiner Klasse arbeiten wird; sie wird hier in der Funktion einer Sonderpädagogin tätig sein.Nun – diese Kollegin sollte mich an besagtem Montag vertreten.Ich besprach mit meiner Klasse bereits am Freitag den Tagesplan für Montag, da die Kinder wissen wollte, was sie am Montag erwarten würde, wenn ich nicht da bin.Im Grunde war der Montag ähnlich wie all unsere Montage strukturiert, meine Klasse würde also gut über alle Geschehnisse Bescheid wissen.So sah der Tagesplan aus: Montagskreis Schreiben der Montagsgeschichte in das Geschichtenheft Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt Vorlesen einiger Montagsgeschichten Arbeiten im SchreibschriftlehrgangFür die Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt legten wir fest, dass alle Kinder mit der Arbeit fortfahren sollten, an...
|
|
Am Mittwoch haben wir das zweite Diagnosediktat geschrieben. In meinem Eintrag aus der 8. Schulwoche habe ich von unserem ersten Diagnosediktat berichtet. Damals war diese Arbeit für meine Klasse sehr anstrengend: Der Text war sehr lang, viele Wörter konnten nur mit viel Mühe genau abgehört werden, sodass diese Arbeit insgesamt sehr anstrengend für die Schüler war. Dieses Mal, nun gut 13 Wochen später, war dies schon deutlich anders. Meine Kinder kamen wesentlich besser mit der Arbeit zurecht und sie konnten wesentlich problemloser die Dauer dieses Diagnosediktats aushalten. Erleichternd war sicherlich auch, dass dieses „Arbeitsformat“ nun schon bekannt war.
Nun werde ich mich in den nächsten Tagen an die Auswertung des Diagnosediktats machen. Wie auch nach dem letzten Diagnosediktat werde ich auch dieses Mal vom Ergebnis und den daraus abzuleitenden Konsequenzen für die Weiterarbeit berichten.
|
|
|
Jeden Montag treffen sich nach Schulschluss alle Lehrer eines Jahrgangs oder eines Fachbereichs um die Weiterarbeit zu besprechen.In dieser Woche stand auf unserem Plan ein sehr aktuelles und auch schwieriges Thema: Die Notengebung am Ende des zweiten Schuljahres. Zur Versetzung in Klasse 3 bekommen die Schüler nun Noten, das erste Mal in ihrer Schullaufbahn. Nun gilt es, die Kinder im Lauf des zweiten Halbjahres auf die Noten am Schuljahresende vorzubereiten. Dies muss langsam passieren – zum einen, um die Kinder nicht zu überfordern, zum anderen, weil während des Schuljahres noch keine Noten gegeben werden. Für uns Lehrer eines Jahrgangs bedeutet das natürlich auch, einheitliche Kriterien für die einzelnen Fächer – und somit auch für den Bereich Rechtschreiben – festzulegen.Wir saßen zusammen und studierten den Lehrplan und Informationsmaterial der Rechtschreibwerkstatt. Selbstverständlich kennen wir den Lehrplan, doch will man sich auf Kriterien einigen, muss man am besten doch noch einen weitern Blick hinein...
|
|
|
Nach unserem guten Start aus den Weihnachtsferien sind wir in dieser Woche wie gewohnt mit unseren Rechtschreibstunden fortgefahren. Von dieser Woche kann ich nicht viel Neues berichten; wir haben die begonnenen Arbeiten fortgesetzt.Allerdings möchte ich kurz zu den Schülern etwas schreiben, die in der vergangenen Woche mit der Arbeit im LD-Zimmer begonnen haben.Auch sie konnten ihre Aufgaben schon recht selbstständig fortführen. Dabei machte ich eine interessante Entdeckung, die allerdings im Grunde nicht verwunderlich ist; ich hatte sie lediglich gedanklich nicht vorweggenommen.Die Kinder markierten ihre Abschreibtexte wie üblich: alle Stellen, an denen man etwas anderes schreiben muss als man spricht, wurden unterstrichen. Die schwierigen Stellen, die meinen Schülern schon von den LB-Texten bekannt waren, wurden auch jetzt von ihnen zuverlässig markiert. Die Stellen, die nun im LD-Zimmer dazu kommen, waren für sie dagegen deutlich schwieriger auszumachen. Hier wird deutlich, dass erst im Laufe der Arbeit in...
|
|
|
Am Freitag sind wir nach den Ferien wieder in unsere Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt eingestiegen. Meine Kinder wussten auch nach der vergangenen Zeit noch gut, wo sie ihre Arbeit fortsetzen mussten. Der Wiedereinstieg in die Arbeit war so sehr unproblematisch. Für drei Kinder begann nach diesen Weihnachtsferien jedoch ein neuer Abschnitt in ihrer Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt. Zwei Kinder sind in das nächste Zimmer gekommen und arbeiten nun im LD-Bereich. Beide waren auch schon vor den Ferien sehr weit in ihrer Rechtschreibentwicklung und mussten nur noch eine Kleinigkeit genauer bearbeiten und sichern, bevor sie weitergehen konnten.Ein Junge, der im LB-Bereich arbeitet, hatte bislang ausschließlich mit dem Modellwortschatz gearbeitet; bei der Einführung in die Abschreibtexte hatte er in einer Mini-Gruppe gezielte Wiederholungsübungen zum Verschriftlichen lautgetreuer Wörter bearbeitet. Bislang war ihm das Lesen und das Abhören von Wörtern noch oft schwer gefallen, sodass ich es für sinnvoller hielt,...
|
|
Nach zweieinhalb Wochen Weihnachtsferien haben wir uns nun am Mittwoch alle wieder gesehen. Es gab viel zu erzählen und die Montagsgeschichten, die dieses Mal allerdings „Meine Weihnachtsferiengeschichte“ hießen, wurden bei vielen Kindern sehr ausführlich. 
Offenbar fiel es nach diesen so besonderen Tagen leichter, Erlebnisse zu finden, die als Geschichten aufgeschrieben werden konnten. Sogar Schüler, die sonst oft Schwierigkeiten haben, ihre Erzählungen vom Wochenende zu verschriftlichen, fanden dieses Mal schneller Sätze und konnten sie wesentlich selbstständiger zu Papier bringen als sonst.
Ich werde bei den folgenden Montagsgeschichten beobachten, ob diese Verbesserung anhält oder doch auf die sehr erlebnisreichen Ferien mit Weihnachten, Silvester und Schnee zurückzuführen sind.

...
|
|
|
In der letzten Schulwoche war ich mit meiner Klasse in eine Prüfung involviert. Dafür plante ich eine Unterrichtsreihe zu dem Bilderbuch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“. Dieses Bilderbuch passt zum einen gut zur momentanen Jahreszeit, da es im Winter spielt und darüber hinaus in seiner Botschaft etwas von der Weihnachtsgeschichte aufgreift, zum anderen bietet es zahlreiche Möglichkeiten, dazu literarisch zu arbeiten. Wir bereiteten uns durch eine Gedankenreise in den Schnee innerlich auf die Arbeit mit dem Buch vor.In der Gedankenreise wurden wir selbst zu Tieren des Waldes, die sich in der kalten Jahreszeit verirren. Wie fühlen wir uns? Wie fühlt sich unser Körper an? Was tun wir, damit es uns besser geht? Anhand dieser Fragen setzten wir uns intensiv mit der Ausgangssituation des Buches auseinander. Gleichzeitig hielten wir unsere Antworten auf diese Fragen auf Kärtchen fest, die wir in kleinen Kästen sammelten – sie wurden später Hilfekästchen für das Verfassen eigener Texte.Nun lernten meine Schüler die...
|
|
Von dieser letzten Woche vor den Weihnachtsferien kann ich in Bezug auf die Rechtschreibwerkstatt und unsere Arbeit daran nicht viel Neues berichten. Meine Schüler haben ihre Arbeiten in den einzelnen Zimmer weitergeführt, doch durch den Besuch eines Theaterstücks und den Umzug in einen anderen Klassenraum für die letzten zwei Schultage – wir hatten einen Wasserschaden in unserem Klassenraum – war diese letzte Woche sehr unruhig, sodass wir nicht immer so zügig vorankamen wie sonst.
Zudem war ich mit meiner Klasse in eine Prüfung involviert, durch die wir, relativ kurzfristig, noch eine neue Unterrichtsreihe verhandeln mussten. Von dieser Reihe möchte ich zum Abschluss dieses Jahres im nächsten Eintrag berichten.
|
|
|
Schon in der letzten Woche ist es in meinem Eintrag ausführlich um die Arbeit mit den Abschreibtexten gegangen. Auch in dieser Woche möchte ich dazu einen Beitrag schreiben.Die Rechtschreibstunden im Laufe der Woche haben in meiner Klasse einen etwas unterschiedlichen Charakter: Es gibt Stunden, in denen die Kinder frei wählen können, welche Arbeit sie aufnehmen – Modellwortschatzarbeit in ihren verschiedenen Ausprägungen oder Abschreibtexte. Es gibt aber auch Stunden, in denen ich vorgebe, was zu tun ist.In dieser Woche sollten die meisten Kinder einen Abschreibtext bearbeiten. Bei der Ankündigung dieser Arbeit war allgemeine Freude in meiner Klasse zu spüren, die Arbeit mit den Abschreibtexten ist bei meinen Kindern sehr beliebt.Allerdings erstreckt sich dieses Beliebtheit der Abschreibtexte, wie auch schon in der letzten Woche in meinem zweiten Beitrag Anklang, nicht gleichermaßen auf alle Arbeitsschritte: Das Abschreiben wird wesentlich lieber gemacht als das vorherige Markieren.Mir war dies schon länger aufgefallen...
|
|
|
| | |