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blog.rechtschreibwerkstatt.de
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Der Rechtschreibwerkstatt-Blog
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Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 berichtet in diesem "Tagebuch" (neudeutsch "Blog") eine Lehrerin aus dem Münsterland von Ihren Erfahrungen mit der Rechtschreibwerkstatt ab der ersten Klasse.
Nachdem auch das zweite Schuljahr bereits beendet ist, geht das Blog nun in die dritte Runde: Schuljahr 2009/2010!
Wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse und die netten Kommentare zu den einzelnen Einträgen!
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Letzte Sommerferienwoche, Sonntag: Alles ist wieder vorbereitet
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Autor:
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DHoffmann
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erstellt am:
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08.07.2008 15:47
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Ein neues Schuljahr, ein neuer Blog. |
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erstellt von DHoffmann am:
17.07.2009 06:38
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Heute war der letzte Tag unseres zweiten Schuljahres. Irgendwie war in den letzten Tagen alles sehr schnell gegangen. Durch das Aufräumen unserer Klasse und das Zusammenpacken unserer Materialien hatten wir immer genug zu tun gehabt. Alle Arbeitspausen zwischen Mathematik, Schreibschriftlehrgang und der letzten Stunde Sachunterricht waren so gut gefüllt. Wir setzten uns zu einer „Das mache ich in den Ferien“- und „Das war das Beste in diesem Schuljahr“-Runde zusammen. Es war schön, von jedem Kind noch einmal etwas zu hören und zu wissen, was jeder in den kommenden sechs Wochen vorhatte. Insgesamt kam es mir komisch vor, dass meine Kinder nun schon bald in das dritte Schuljahr kommen werden.Ich erinnere mich noch genau, wie es war, als meine Klasse vor zwei Jahren eingeschult wurde. Damals bekam ich parallel zwei dritte Schuljahre, die ich in Englisch und Musik unterrichten sollte. Diese Drittklässler kamen mir damals so groß vor, gerade weil meine Schüler noch so jung und klein waren. Jetzt werden meine Kinder...
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erstellt von DHoffmann am:
17.07.2009 06:37
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Heute wurden an unserer Schule die Zeugnisse für alle Schüler der ersten, zweiten und dritten Schuljahre verteilt. Das Zeugnis des zweiten Schuljahres hat zwei Seiten: Eine Seite mit einem Berichtszeugnis, die andere Seite mit Noten für die einzelnen Fächer.Meine Schüler erwarteten ihre Zeugnisse völlig unterschiedlich: Einige Kinder fragten nach, ob sie heute Zeugnisse bekommen würden, andere sprachen vor der Zeugnisausgabe gar nicht davon und ein Mädchen erkundigte sich schon in der Woche davor, wann denn nun endlich die Zeugnisse ausgeteilt würden – sie konnte es kaum erwarten.Ich war froh, dass ich nicht nur Noten geben musste, sondern in einem Bericht genauere Aussagen zum Leistungsstand des einzelnen Kindes machen konnte. Alle Schüler meiner Klasse hatten sich im vergangenen Schuljahr wirklich angestrengt und ihr Bestes gegeben. Dennoch waren die Ergebnisse, die erzielt wurden, unterschiedlich und ich musste meinen Schülern verschiedene Noten geben.Gerade weil sich alle Kinder wirklich bemüht und engagiert...
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erstellt von DHoffmann am:
17.07.2009 05:04
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Dieses war die letzte volle Schulwoche in unserem zweiten Schuljahr. Es war eine komische Woche, in der wir hauptsächlich begonnene Arbeiten beendeten und langsam begannen, die Sachen im Klassenraum zusammenzuräumen. Für das kommende Schuljahr werden wir nämlich in einen anderen Klassenraum umziehen. Einige Kinder führten ihren Schreibschriftlehrgang zu Ende, währenddessen arbeiteten andere Kinder u.a. an der Rechtschreibwerkstatt.
Zum Ende dieses Schuljahres sind meine Schüler in drei verschiedenen Zimmern: Einige arbeiten im LD-Zimmer, einige im KL-Zimmer und wieder andere im WA-Zimmer. Mit diesem Stand werden wir in das nächste Schuljahr gehen und dort unsere Arbeit fortsetzen.
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erstellt von DHoffmann am:
25.06.2009 11:54
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In dieser Woche kann ich – mal wieder – nicht viel Neues berichten. Wir haben erfolgreich in den Zimmern der Rechtschreibwerkstatt weitergearbeitet – allerdings mit dem Unterschied, dass wir nun alles in Schreibschrift umsetzen.Mittlerweile haben die meisten meiner Schüler ihren Schreibschriftlehrgang abgeschlossen und damit den Auftrag, alle Schreibarbeiten nun in Schreibschrift zu erledigen.Grundsätzlich macht meinen Kindern das Schreiben in Schreibschrift Freude und sie sind stolz darauf.Allerdings ist dadurch die Aufmerksamkeit manchmal eher auf das Schreiben der einzelnen Buchstaben ausgerichtet, sodass andere Schwerpunkte, wie z.B. die Beachtung der Endung –er oder der Wortarten, etwas in den Hintergrund geraten. So passieren Kindern nun manchmal wieder Verschreibungen, die sie eigentlich schon überwunden hatten.Gleichzeitig stelle ich aber auch fest, dass dieser „Trend“ nachlässt je länger die Kinder durchgängig in Schreibschrift arbeiten.Wahrscheinlich ist es einfach eine Umgewöhnung und ein Vertrautwerden...
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erstellt von DHoffmann am:
17.06.2009 12:08
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Heute begannen weitere sechs Kinder mit der Arbeit im WA-Zimmer. Ich führte sie in die neue Arbeit auf die gleiche Weise ein, wie ich es zuvor mit meinen anderen Schülern gemacht hatte. Einziger Unterschied: Diese Kinder hatten ihre Mitschüler während der Rechtschreibstunden schon bei der Sortierarbeit im WA-Zimmer beobachtet und kannten dadurch bereits einige Arbeitsabläufe dieses Zimmers. So musste ich gar nicht mehr alle Schritte selbst erklären, da meine Schüler immer wieder eingriffen und das Vorgehen selbst beschrieben und sagten, wie es weiterging. Daher fiel die heutige Einführung wesentlich kürzer aus als die Erste.
Die Weiterarbeit mit dem Partner verlief ebenfalls problemlos, sodass ich hier „überflüssig“ war und mich um meine anderen Kinder kümmern konnte.
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erstellt von DHoffmann am:
08.06.2009 10:22
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In dieser Woche fanden an unserer Schule Thementage zur „Gesundheit“ statt. Das hieß konkret: 
Alle Kinder unserer Schule waren jahrgangsübergreifend zu Gruppen zusammengefasst. Sie durchliefen während der drei Tage verschiedene Themengruppen, die sich mit Aspekten der Ernährung, der Bewegung und des Körpers behandelten – schließlich tragen alle Bereiche zur Gesundheit eines Menschen bei.
Fast alle Teilbereiche dieser drei Gebiete wurden täglich gewechselt, die Schülergruppen blieben allerdings über die ganze Zeit bestehen. So konnten sich auch die jüngeren Kinder gut orientieren. ...
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erstellt von DHoffmann am:
02.06.2009 12:03
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Am Donnerstag hatten wir – entgegen unseres eigentlichen Stundenplans – unsere zweite Rechtschreibstunde in der Woche.Eigentlich findet diese immer freitags statt, doch in dieser Woche veranstalteten wir an unserer Schule an diesem Tag einen Sponsorenlauf mit anschließendem gemeinsamem Schulfrühstück – daher war an diesem Freitag kein normaler Unterricht. Jeden Morgen steht bei uns, schon seit dem ersten Schultag, der Tagesplan an der Tafel. Schon beim Betreten der Klasse werfen viele meiner Schüler einen Blick darauf und informieren sich über die Geschehnisse des Tages. Als sie dort „Rechtschreibwerkstatt“ lasen, kamen die WA-Zimmer-Kinder beinahe geschlossen zu mir und fragten, ob sie dann mit ihrer „neuen Arbeit“ fortfahren könnten.Natürlich durften sie das – für mich war das ein ganz selbstverständlicher Gedanke! Meine Schüler brauchten offensichtlich die Versicherung darüber und erwarteten diese neue Arbeit schon freudig!Die Weiterarbeit gestaltete sich sehr unproblematisch: Meine Kinder konnten sehr selbstständig...
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erstellt von DHoffmann am:
02.06.2009 12:02
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In dieser Woche haben wir es endlich geschafft: Einige Schüler haben mit der Arbeit im WA-Zimmer begonnen. Während der Rechtschreibstunde am Montag versammelte ich eine Gruppe von sechs Kindern um mich und führte sie in die Arbeit im WA-Zimmer ein.Wir fingen mit einer Sortieraufgabe an. Aus dem Modellwortschatz zwei sollten die Adjektive aussortiert werden. (Wir beschränkten uns zunächst auf den zweiten Modellwortschatz, da dieser gerade aktuell in unseren Wortschatzkisten steckt. Den ersten hatten wir für die Arbeit im LD-Zimmer aus Platzgründen zunächst bei Seite gelegt.)Für die Sortierarbeit gibt es für jede Wortart spezielle Sortiertafeln. So fällt es den Kindern leichter, sich erst einmal nur auf die eine Wortart zu konzentrieren und sie können die Aufgabe mit immer der gleichen Probe erfüllen.Wir begannen in unserer kleinen Runde gemeinsam mit dem Sortieren der Modellwortschatzkarten und führten den Arbeitsablauf schon einmal probeweise durch. Der Arbeitsauftrag lautete: „Mache die Adjektivprobe. Kannst...
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erstellt von DHoffmann am:
21.05.2009 05:10
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Diese Woche war für uns eine besondere Woche und hatte nur drei Schultage. Doch auch aus einem zweiten Grund waren die Tage anders als sonst: Wir haben auf dem Schulhof ein Fahrrad-Geschicklichkeitstraining gemacht. Im Sachunterricht besprachen wir in der vergangenen Zeit das verkehrssichere Fahrrad, nun gingen wir mit unseren Rädern praktisch um. Das Thema soll in der kommenden Woche mit einem Fahrradfest abgeschlossen werden, auf dem wir einen Geschicklichkeitsparcours durchlaufen und den Eltern zeigen, was wir mit unseren Rädern alles können.
Daher hatten wir in dieser Woche sehr wenig „normalen“ Unterricht, da wir zwei Stunden pro Tag auf dem Hof mit unseren Rädern übten. So kam es, dass die Rechtschreibwerkstatt während dieser drei Tage etwas kurz kam und mit ihr nicht weitergearbeitet wurde.
In der nächsten Woche wird es wieder mehr zu berichten geben.
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erstellt von DHoffmann am:
17.05.2009 06:52
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Eigentlich wollte ich in dieser Woche mit einigen Schülern die Arbeit im WA-Zimmer beginnen. Ich habe alle Materialien in der Klasse bereit stehen und die Art der Einführung in diesen Lernbereich noch einmal gedanklich aufgefrischt. Doch dann sind wir aus zeitlichen Gründen nicht dazu gekommen. Die Vorbereitung auf die Projektwoche (Vorstellen der Arbeitsgruppen), ein gesundes Frühstück im Rahmen des Schulmilchprojekts und der Testlauf eines Unterrichtsbesuchs der Referendarin in unserer Klasse ergaben in dieser Woche einen anderen Zeitplan als sonst. Ich hoffe, in der kommenden Woche mit der Arbeit an den Wortarten beginnen zu können – auch wenn in dieser Woche wieder viele außergewöhnliche Termine sind: drei Tage Fahrradtraining auf dem Schulhof im Rahmen des Sachunterrichts.
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erstellt von DHoffmann am:
17.05.2009 06:51
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Diese Woche ist bei uns nicht viel Neues passiert. Wir haben im LD- und KL-Zimmer weitergearbeitet. Beide Arbeiten werden von meinen Schülern sehr selbstständig und mit großer Genauigkeit durchgeführt. Zwei Dinge fielen mir in den Arbeitsphasen auf:1. Die Sortierübungen im LD-Zimmer sind momentan sehr beliebt. Wenn die Rechtschreibwerkstatt auf dem Tagesplan steht, arbeitet meine Klasse meist ohne Meckern an den verschiedenen Aufgaben. Doch zurzeit werde ich sogar gefragt, ob z.B. nach der Arbeit an der Schreibschrift nicht auch weiter sortiert werden kann.Manche Kinder holen sich das entsprechende Material auch in der Freien Arbeit.Ähnliches kenne ich zwar auch aus dem ersten Schuljahr und der Arbeit am Hör-, Schreib- und Seh-Pass, doch in diesem Schuljahr war es bislang sehr selten.2. Die Arbeit im KL-Zimmer macht deutliche Fortschritte.Anfangs fiel es vielen Schülern schwer, alle Fehler in den Texten zu finden und sie benötigten öfter Unterstützung durch z.B. einen Hinweis auf eine entsprechende Reihe. Mittlerweile...
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erstellt von DHoffmann am:
14.05.2009 17:37
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In dieser Woche hatten wir Elternsprechtage in unserer Schule. Für mich und die Eltern meiner Klasse war dieser Sprechtag insofern anders als sonst, da mit Versetzung in die nächste Stufe zum ersten Mal Noten auf den Zeugnissen meiner Kinder erscheinen.Auf dem Elternsprechtag sprach ich also auch zum ersten Mal ganz konkret davon.Dies galt natürlich auch für den Bereich Sprache.Auf dem Zeugnis werden in diesem Fach insgesamt vier Noten unterschieden: der Sprachgebrauch, das Lesen, die Rechtschreibung und eine Gesamtnote für das Fach.Ich habe den Eltern zunächst diese Teilbereiche noch einmal genannt und sie dann, bezogen auf ihr Kind, berichtend konkretisiert. Erst am Schluss habe ich Tendenzen für Noten gegeben.Mein Eindruck des Elternsprechtags war insgesamt gut und ich glaube, dass viele Eltern mit den Leistungen ihrer Kinder zufrieden sind – so wie ich es mit meiner Klasse ebenfalls bin!Kaum einer war wirklich verwundert über das, was hier auf dem Sprechtag gesagt wurde.Im Bereich der Rechtschreibung konnte...
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erstellt von DHoffmann am:
14.05.2009 17:35
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Mittlerweile arbeitet schon über die Hälfte meiner Klasse im KL-Zimmer. Wie ich schon in anderen Einträgen berichtet habe, führte ich die Schüler nach und nach in diese Arbeit ein. Allerdings hatten wir bislang noch nicht die originalen Korrekturkarten und behalfen uns mit einem entsprechenden Papier. Dies war allerdings nur eine notdürftige Zwischenlösung. Ich möchte in meiner Klasse die originalen Korrekturkarten verwenden. Nicht weil ich sie in der Form nicht auch aus Pappe hätte nachbasteln können und sie dann auch zu verwenden gewesen wären, sondern weil auf den richtigen Korrekturkarten Tipps für eine gute Korrektur in diesem, wie auch im KW-Zimmer vermerkt sind. So ist die Korrekturkarte die gesamte Grundschulzeit verwendbar und wird meinen Schülern in den nächsten Zimmern gute Hilfestellungen geben können.Bei der Einführung in das KL-Zimmer für diejenigen Kinder, die bislang noch nicht darin gearbeitet hatten, standen mir heute einige Experten zur Seite: die Schüler, die schon vor den Ferien die Arbeitstechniken...
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erstellt von DHoffmann am:
14.05.2009 17:34
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Vor den Ferien habe ich von einer Abschreibübung in meiner Klasse berichtet, die unerwarteter Weise von den meisten Schülern nicht gut bewältigt wurde. Frisch gestärkt und gut erholt habe ich diese Übung nun nach den Ferien noch einmal wiederholt.Schon vor den Ferien, nachdem ich die Abschreibübung nachgeguckt hatte, hatte ich meiner Klasse in Erinnerung gerufen, dass so ein Abschreibtext eigentlich mit null Verschreibungen zu bewältigen sein müsste – besonders, wenn man danach noch einmal gründlich die bekannte Kontrolle durchführt.Die Arbeitsschritte waren bei diesem Text – selbstverständlich – dieselben, die wir bei der Übung vor den Ferien festgelegt hatten und auch schon lange aus den Rechtschreibstunden kennen.Dann machten sich meine Schüler an die Arbeit.Auch dieses Mal war in meiner Klasse eine gute Arbeitsatmosphäre, sodass wirklich jeder genug Ruhe für eine gründliche und genaue Arbeit hatte.Gespannt wurden nachmittags die Hefte kontrolliert.Und tatsächlich: Dieses Mal war das Ergebnis so, wie ich es...
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erstellt von DHoffmann am:
14.05.2009 17:31
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Heute haben wir einen Abschreibtext als Übung geschrieben. Das Aufgabenformat ist meiner Klasse schon lange bekannt, die Arbeitsweise haben wir oft und gut eingeübt.Nach dieser vorangegangenen Übung war ich überzeugt, dass meine Kinder der Aufgabe gewachsen waren.Meine Schüler mussten zunächst den Text markieren, dann abschreiben und abschließend kontrollieren. Alle drei Schritte werde ich bei der Kontrolle mitberücksichtigen.Jeder verstand die Aufgabe und wir begannen mit der Arbeitsphase. Meine Kinder arbeiteten sehr ruhig und konzentriert, es herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre und ich war sehr zufrieden.Alle Kinder kamen gut zurecht, konnten die Aufgabe bewältigen und auch zu Ende bringen.Nach getaner Arbeit sammelte ich zufrieden die Hefte ein.Umso erstaunter war ich, als ich die Abschreibtexte meiner Klasse nachschaute.Vielen Kindern waren sehr viele Verschreibungen unterlaufen, selbst Kindern, die Abschreibtexte sonst sehr sorgfältig bearbeiteten.Insgesamt fiel diese Abschreibübung nicht gut aus,...
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erstellt von DHoffmann am:
14.05.2009 13:33
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Nach zwei Wochen sonniger Ferien sind wir heute wieder gut gestartet.
Der Montag begann, wie wir ihn nun schon seit dem ersten Schuljahr kennen: Montagskreis (der dieses Mal zum Ferienkreis wurde) mit anschließendem Schreiben in das Geschichtenheft.
Viele Kinder erzählten ausführlich von ihrem besten Ferienerlebnis, andere fragten interessiert nach. Die Gesprächsregeln haben sich mittlerweile in meiner Klasse so eingeprägt, dass ich mich wirklich zurücknehmen kann und für den Fortlauf nicht mehr gebraucht werde – ein sehr schönes Gefühl!
Nach zwei Wochen Ferien wiederholten wir vor Beginn des Schreibens noch einmal die Schreibkriterien, die wir für die Bildergeschichte erarbeitet hatten. Diese sollen generell für das Schreiben von Geschichten gelten, also auch für die Montags- und Feriengeschichten, die meine Kinder frei schreiben....
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erstellt von DHoffmann am:
27.03.2009 17:44
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Heute begannen wir mit der Überarbeitung der Bildergeschichten. Es ist eine sehr intensive Arbeit, die noch viel Zeit in Anspruch nimmt und für meine Kinder anstrengend ist. Während der Überarbeitung sagte ein Mädchen: „Diese Arbeit ist ein bisschen wie die Arbeit mit den Abschreibtexten.“ So wurden wir heute mit der Überarbeitung noch nicht fertig und werden nächste Woche daran weiterarbeiten. Am Ende dieser Arbeitsphase meinte ein Mädchen: „Puh, gut dass jetzt Pause ist. Das ist wirklich soo anstrengend!“
In der kommenden Woche werde ich einige Bildergeschichten einstellen und dabei Vorschrift und Überarbeitung nebeneinander stellen. So werden Sie einen guten Eindruck der Rechtschreibleistung meiner Kinder in freien Texten bekommen.
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erstellt von DHoffmann am:
27.03.2009 17:43
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In dieser Woche haben wir eine weitere Bildergeschichte geschrieben.Wir wiederholten noch einmal die erarbeiteten Schreibkriterien, bevor wir die Bildergeschichte gemeinsam besprachen und Stichwörter für die einzelnen Bilder sammelten. Dann begannen meine Schüler, ihre Geschichte aufzuschreiben.Schon während dieses Prozesses bemerkte ich eine wesentlich größere Selbstständigkeit beim Verschriftlichen ihrer Ideen und Gedanken als bei der letzten Geschichte.In den folgenden zwei Tagen wurden alle Kinder mit ihrer Geschichte fertig – noch haben meine Schüler die Zeit, die sie zum Verfassen einer Geschichte benötigen. Eine zeitliche Begrenzung, wie sie in den höheren Klassen üblich ist, halte ich im Moment noch nicht für sinnvoll.Ich nahm die Geschichten nach und nach mit nach Hause, las sie und schrieb jedem Kind einen Tipp an den Rand, der für die Überarbeitung der Geschichte wichtig war.Auch beim Durchlesen der Geschichte war, wie schon während des Schreibprozesses, ein deutlicher Unterschied zu bemerken: die Geschichten...
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erstellt von DHoffmann am:
27.03.2009 17:42
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Nach der Einführung in das KL-Zimmer in der letzten Woche haben meine Schüler an diesem Montag ihre Arbeit im KL-Zimmer fortgesetzt. Die Schüler hatten keine Probleme, ihre Arbeit fortzusetzen.
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erstellt von DHoffmann am:
27.03.2009 17:40
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Zu Beginn dieser Woche habe ich mehrere Schüler meiner Klasse in die Arbeit im KL-Zimmer eingeführt.In den vergangenen Wochen hatten sie im LD-Bereich gearbeitet und dabei, wie auch in freien Texten gezeigt, dass sie zunehmend sicherer mit den hierin behandelten Schwerpunkten wurden.So konnten sie nun diese Arbeiten abschließen und mit der Korrektur der Laute beginnen.Die Einführung fand mit mehreren Schülern statt, auch mit einigen, die erst in den nächsten Wochen das LD-Zimmer abschließen werden; dennoch hielt ich es für sinnvoll, sie schon jetzt mit diesen Techniken vertraut zu machen. Zum einen handelt es sich bei dem KL-Zimmer um Arbeitsschwerpunkte, die auch diese Schüler schon jetzt gut bewältigen können und die ihnen zudem bei ihrer Arbeit helfen. Zum anderen ist es auch für mich ökonomischer, eine größere Gruppe in dieses Zimmer einzuweisen. Sonst müsste ich in der kommenden Zeit immer wieder neuen Kinder dasselbe erklären, wodurch eine große Unruhe in der Klasse entstände und ich über längere Zeit weniger...
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erstellt von DHoffmann am:
27.03.2009 17:38
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In dieser Woche kann ich nicht viel Neues von unserer Arbeit an der Rechtschreibwerkstatt berichten. Meine Klasse hat ihre Aufgaben weitergeführt und gut in den einzelnen Zimmern gearbeitet. Zudem haben wir in dieser Woche insgesamt weniger Sprachunterricht im eigentlichen Sinne gemacht, da wir im Sachunterricht ein etwas aufwändigeres und zeitintensiveres Thema durchnehmen: „Schwimmen und Sinken“. Dafür haben wir Experimentierkästen der Universität Münster an der Schule, mit denen wir mehrere Stationen aufbauen können. Dabei schreiben die Kinder auch: sie notieren ihre Vermutungen zu verschiedenen Gegenständen, überprüfen diese anhand der Experimente und schreiben dann die Ergebnisse auf. So ist der Sprachunterricht hier indirekt integriert.
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erstellt von DHoffmann am:
11.03.2009 14:52
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Diese Woche schreibe ich nicht persönlich den Blog, denn eine Schülerin beschreibt dieses Mal die Arbeit mit den Sortiertafeln im LD-Zimmer.„Wir arbeiten seit ein paar Wochen mit dem Modelwortschats LD. Das geht so: Man braucht einen Partner, dann braucht man die LD Modelwortschatskaten, dan die Sohrtiertafel. Ein Kind list fhor, das andere hört op im Wort ein R ist. Dann legt man die Kate die der Partner forge lessen hat auf die Sohrtiertafel auf das Nein oder ja Kestjen.“Ich habe diesen Text in den Blog hinein kopiert, da wir in meinem Klassenzimmer noch keinen Internetzugang haben. Da wir auf dem Rechner nur ein Schreibprogramm ohne Rechtschreibprüfung haben, ist der Text so geblieben, wie er von der Verfasserin geschrieben wurde.Der Text zeigt deutlich die momentanen Arbeitsschwerpunkte und ebenso einige Übergeneralisierungen, die sich aus der intensiven Arbeit im LD-Zimmer ergeben. Manche Wörter schlug das Mädchen im Wörterbuch nach und erarbeitete sich mit diesen Hilfen die Arbeitsbeschreibung sehr selbstständig.Die...
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erstellt von DHoffmann am:
01.03.2009 17:44
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In dieser Woche haben wir unsere dritte Bildergeschichte überarbeitet. Bevor wir damit begannen, frischten wir noch einmal die Schreibkriterien in unserem Gedächtnis auf und erzählten die Geschichte anhand unseres Stichwortzettels.Dann begann die Überarbeitung unserer dritten Bildergeschichte.Es war eine anstrengende Arbeit, die wir über mehrere Tage verteilt bestritten.Meine Anmerkungen in der Vorschrift halfen den Kindern zwar stellenweise, doch ich musste sie immer wieder noch einmal mit den Schülern durchgehen; manches wurde nicht sofort verstanden. War die von mir eingefügte Frage nun einfach ein Gedankenanstoß oder sollte sie genauso in den Text übernommen werden?Einer Kollegin fiel diese Problematik auch auf und sie kam so auf die Idee, bei der nächsten Geschichte die Anmerkungen zweifarbig vorzunehmen: eine Farbe für inhaltliche Tipps und eine andere für Korrekturen im rechtschriftlichen Bereich.Am Ende der Woche hatten meine Schüler diese Arbeit geschafft.Nun liegen die Geschichten wieder auf meinem Schreibtisch....
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erstellt von DHoffmann am:
23.02.2009 18:17
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In dieser Woche haben wir unsere Arbeiten in den einzelnen Zimmern fortgesetzt. Davon kann ich nicht viel Neues berichten.Parallel dazu begannen wir, Schreibkriterien für das Verfassen einer Bildergeschichte zu erarbeiten und diese in drei verschiedenen Bildergeschichten umzusetzen.Die Arbeit an den BildergeschichtenGemeinsam betrachteten wir die Bilder der jeweiligen Geschichte und erzählten unserem Tischnachbarn mündlich, was passierte. Im Anschluss erzählten wir uns im Klassenverband die Geschichte und erarbeiteten dabei Stichpunkte zu den einzelnen Bildern.Am nächsten Schultag wiederholten wir mit Hilfe der Stichpunkte das Erzählen der Geschichte und machten uns noch einmal die unterschiedlichen Schreibkriterien bewusst; sie hingen als Gedankenstütze an der Tafel.Erst jetzt schrieb jedes Kind seine Bildergeschichte auf.Ich nahm diese Texte mit nach Hause, schaute sie nach und schrieb Anmerkungen und Tipps an den Rand. Darin spiegelten sich immer wieder die erarbeiteten Schreibkriterien wider.So bekamen meine...
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erstellt von DHoffmann am:
23.02.2009 08:15
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In der vorletzten Woche habe ich in meiner Klasse das zweite Diagnosediktat geschrieben. Jetzt habe ich es nachgesehen und werde von den Ergebnissen hier berichten: In meinem Eintrag über das Schreiben des Diagnosediktats hatte ich deutlich gemacht, dass das Schreiben des Diagnosediktats dieses Mal besser bewältigt wurde als beim ersten Mal.Die Resultate machten zeigten es deutlich. Die meisten meiner Schüler konnten das Diagnosediktat vollständig mitschreiben, während beim letzten Mal hin und wieder Wörter oder auch Satzteile ausgelassen wurden.Nach der Auswertung des Diagnosediktats ergeben sich einige Änderungen in Bezug auf die Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt in meiner Klasse. Bislang arbeiteten wir in den Zimmern LB (11 Kinder) und LD (13 Kinder).In den nächsten Tagen und Wochen werden Kinder aus dem LB-Zimmer in den LD-Bereich (4 Kinder) wechseln und Kinder aus dem LD-Zimmer ihre Arbeit im LV-Zimmer (11 Kinder) beginnen. Einige wenige Schüler werden im LB- bzw. LD-Zimmer weiterarbeiten.Diese Umbrüche...
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erstellt von DHoffmann am:
09.02.2009 17:38
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In dieser Woche war ich am Montag nicht in der Schule. Ich musste nach Bielefeld zu einer Englischfortbildung anlässlich des Beginns von „Englisch ab Klasse 1“.Gleichzeitig begann an diesem Tag eine neue Kollegin an unserer Schule, die auch in meiner Klasse arbeiten wird; sie wird hier in der Funktion einer Sonderpädagogin tätig sein.Nun – diese Kollegin sollte mich an besagtem Montag vertreten.Ich besprach mit meiner Klasse bereits am Freitag den Tagesplan für Montag, da die Kinder wissen wollte, was sie am Montag erwarten würde, wenn ich nicht da bin.Im Grunde war der Montag ähnlich wie all unsere Montage strukturiert, meine Klasse würde also gut über alle Geschehnisse Bescheid wissen.So sah der Tagesplan aus: Montagskreis Schreiben der Montagsgeschichte in das Geschichtenheft Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt Vorlesen einiger Montagsgeschichten Arbeiten im SchreibschriftlehrgangFür die Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt legten wir fest, dass alle Kinder mit der Arbeit fortfahren sollten, an...
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erstellt von DHoffmann am:
01.02.2009 08:16
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Am Mittwoch haben wir das zweite Diagnosediktat geschrieben. In meinem Eintrag aus der 8. Schulwoche habe ich von unserem ersten Diagnosediktat berichtet. Damals war diese Arbeit für meine Klasse sehr anstrengend: Der Text war sehr lang, viele Wörter konnten nur mit viel Mühe genau abgehört werden, sodass diese Arbeit insgesamt sehr anstrengend für die Schüler war. Dieses Mal, nun gut 13 Wochen später, war dies schon deutlich anders. Meine Kinder kamen wesentlich besser mit der Arbeit zurecht und sie konnten wesentlich problemloser die Dauer dieses Diagnosediktats aushalten. Erleichternd war sicherlich auch, dass dieses „Arbeitsformat“ nun schon bekannt war.
Nun werde ich mich in den nächsten Tagen an die Auswertung des Diagnosediktats machen. Wie auch nach dem letzten Diagnosediktat werde ich auch dieses Mal vom Ergebnis und den daraus abzuleitenden Konsequenzen für die Weiterarbeit berichten.
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erstellt von DHoffmann am:
01.02.2009 08:15
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Jeden Montag treffen sich nach Schulschluss alle Lehrer eines Jahrgangs oder eines Fachbereichs um die Weiterarbeit zu besprechen.In dieser Woche stand auf unserem Plan ein sehr aktuelles und auch schwieriges Thema: Die Notengebung am Ende des zweiten Schuljahres. Zur Versetzung in Klasse 3 bekommen die Schüler nun Noten, das erste Mal in ihrer Schullaufbahn. Nun gilt es, die Kinder im Lauf des zweiten Halbjahres auf die Noten am Schuljahresende vorzubereiten. Dies muss langsam passieren – zum einen, um die Kinder nicht zu überfordern, zum anderen, weil während des Schuljahres noch keine Noten gegeben werden. Für uns Lehrer eines Jahrgangs bedeutet das natürlich auch, einheitliche Kriterien für die einzelnen Fächer – und somit auch für den Bereich Rechtschreiben – festzulegen.Wir saßen zusammen und studierten den Lehrplan und Informationsmaterial der Rechtschreibwerkstatt. Selbstverständlich kennen wir den Lehrplan, doch will man sich auf Kriterien einigen, muss man am besten doch noch einen weitern Blick hinein...
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erstellt von DHoffmann am:
16.01.2009 14:36
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Nach unserem guten Start aus den Weihnachtsferien sind wir in dieser Woche wie gewohnt mit unseren Rechtschreibstunden fortgefahren. Von dieser Woche kann ich nicht viel Neues berichten; wir haben die begonnenen Arbeiten fortgesetzt.Allerdings möchte ich kurz zu den Schülern etwas schreiben, die in der vergangenen Woche mit der Arbeit im LD-Zimmer begonnen haben.Auch sie konnten ihre Aufgaben schon recht selbstständig fortführen. Dabei machte ich eine interessante Entdeckung, die allerdings im Grunde nicht verwunderlich ist; ich hatte sie lediglich gedanklich nicht vorweggenommen.Die Kinder markierten ihre Abschreibtexte wie üblich: alle Stellen, an denen man etwas anderes schreiben muss als man spricht, wurden unterstrichen. Die schwierigen Stellen, die meinen Schülern schon von den LB-Texten bekannt waren, wurden auch jetzt von ihnen zuverlässig markiert. Die Stellen, die nun im LD-Zimmer dazu kommen, waren für sie dagegen deutlich schwieriger auszumachen. Hier wird deutlich, dass erst im Laufe der Arbeit in...
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erstellt von DHoffmann am:
14.01.2009 16:57
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Am Freitag sind wir nach den Ferien wieder in unsere Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt eingestiegen. Meine Kinder wussten auch nach der vergangenen Zeit noch gut, wo sie ihre Arbeit fortsetzen mussten. Der Wiedereinstieg in die Arbeit war so sehr unproblematisch. Für drei Kinder begann nach diesen Weihnachtsferien jedoch ein neuer Abschnitt in ihrer Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt. Zwei Kinder sind in das nächste Zimmer gekommen und arbeiten nun im LD-Bereich. Beide waren auch schon vor den Ferien sehr weit in ihrer Rechtschreibentwicklung und mussten nur noch eine Kleinigkeit genauer bearbeiten und sichern, bevor sie weitergehen konnten.Ein Junge, der im LB-Bereich arbeitet, hatte bislang ausschließlich mit dem Modellwortschatz gearbeitet; bei der Einführung in die Abschreibtexte hatte er in einer Mini-Gruppe gezielte Wiederholungsübungen zum Verschriftlichen lautgetreuer Wörter bearbeitet. Bislang war ihm das Lesen und das Abhören von Wörtern noch oft schwer gefallen, sodass ich es für sinnvoller hielt,...
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erstellt von DHoffmann am:
14.01.2009 16:56
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Nach zweieinhalb Wochen Weihnachtsferien haben wir uns nun am Mittwoch alle wieder gesehen. Es gab viel zu erzählen und die Montagsgeschichten, die dieses Mal allerdings „Meine Weihnachtsferiengeschichte“ hießen, wurden bei vielen Kindern sehr ausführlich. 
Offenbar fiel es nach diesen so besonderen Tagen leichter, Erlebnisse zu finden, die als Geschichten aufgeschrieben werden konnten. Sogar Schüler, die sonst oft Schwierigkeiten haben, ihre Erzählungen vom Wochenende zu verschriftlichen, fanden dieses Mal schneller Sätze und konnten sie wesentlich selbstständiger zu Papier bringen als sonst.
Ich werde bei den folgenden Montagsgeschichten beobachten, ob diese Verbesserung anhält oder doch auf die sehr erlebnisreichen Ferien mit Weihnachten, Silvester und Schnee zurückzuführen sind.

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erstellt von DHoffmann am:
05.01.2009 08:07
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In der letzten Schulwoche war ich mit meiner Klasse in eine Prüfung involviert. Dafür plante ich eine Unterrichtsreihe zu dem Bilderbuch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“. Dieses Bilderbuch passt zum einen gut zur momentanen Jahreszeit, da es im Winter spielt und darüber hinaus in seiner Botschaft etwas von der Weihnachtsgeschichte aufgreift, zum anderen bietet es zahlreiche Möglichkeiten, dazu literarisch zu arbeiten. Wir bereiteten uns durch eine Gedankenreise in den Schnee innerlich auf die Arbeit mit dem Buch vor.In der Gedankenreise wurden wir selbst zu Tieren des Waldes, die sich in der kalten Jahreszeit verirren. Wie fühlen wir uns? Wie fühlt sich unser Körper an? Was tun wir, damit es uns besser geht? Anhand dieser Fragen setzten wir uns intensiv mit der Ausgangssituation des Buches auseinander. Gleichzeitig hielten wir unsere Antworten auf diese Fragen auf Kärtchen fest, die wir in kleinen Kästen sammelten – sie wurden später Hilfekästchen für das Verfassen eigener Texte.Nun lernten meine Schüler die...
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erstellt von DHoffmann am:
05.01.2009 07:24
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Von dieser letzten Woche vor den Weihnachtsferien kann ich in Bezug auf die Rechtschreibwerkstatt und unsere Arbeit daran nicht viel Neues berichten. Meine Schüler haben ihre Arbeiten in den einzelnen Zimmer weitergeführt, doch durch den Besuch eines Theaterstücks und den Umzug in einen anderen Klassenraum für die letzten zwei Schultage – wir hatten einen Wasserschaden in unserem Klassenraum – war diese letzte Woche sehr unruhig, sodass wir nicht immer so zügig vorankamen wie sonst.
Zudem war ich mit meiner Klasse in eine Prüfung involviert, durch die wir, relativ kurzfristig, noch eine neue Unterrichtsreihe verhandeln mussten. Von dieser Reihe möchte ich zum Abschluss dieses Jahres im nächsten Eintrag berichten.
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erstellt von DHoffmann am:
14.12.2008 15:09
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Schon in der letzten Woche ist es in meinem Eintrag ausführlich um die Arbeit mit den Abschreibtexten gegangen. Auch in dieser Woche möchte ich dazu einen Beitrag schreiben.Die Rechtschreibstunden im Laufe der Woche haben in meiner Klasse einen etwas unterschiedlichen Charakter: Es gibt Stunden, in denen die Kinder frei wählen können, welche Arbeit sie aufnehmen – Modellwortschatzarbeit in ihren verschiedenen Ausprägungen oder Abschreibtexte. Es gibt aber auch Stunden, in denen ich vorgebe, was zu tun ist.In dieser Woche sollten die meisten Kinder einen Abschreibtext bearbeiten. Bei der Ankündigung dieser Arbeit war allgemeine Freude in meiner Klasse zu spüren, die Arbeit mit den Abschreibtexten ist bei meinen Kindern sehr beliebt.Allerdings erstreckt sich dieses Beliebtheit der Abschreibtexte, wie auch schon in der letzten Woche in meinem zweiten Beitrag Anklang, nicht gleichermaßen auf alle Arbeitsschritte: Das Abschreiben wird wesentlich lieber gemacht als das vorherige Markieren.Mir war dies schon länger aufgefallen...
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erstellt von DHoffmann am:
14.12.2008 15:06
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Heute haben wir wieder an Abschreibtexten gearbeitet. Wir wiederholen zu Beginn einer Rechtschreibstunde oft noch einmal den vereinbarten Ablauf, um ihn uns ins Gedächtnis zu rufen und zu vermeiden, dass Texte ohne vorherige Markierungen abgeschrieben werden. (In der Vergangenheit kam es durchaus einmal vor, dass Kinder erst nach dem Abschreiben den Text markierten und ich dies zu spät bemerkte!)Dann begannen wir mit der Arbeit an den Abschreibtexten.Sobald ein Kind seinen Text markiert hat, meldet es sich und wir besprechen gemeinsam die schwierigen Stellen – so wird deren Problematik den Kindern noch einmal bewusster und die Erklärung der Markierung mir gegenüber festigt gleichzeitig ihr Wissen.Viele Kinder meldeten sich sehr früh und legten Texte vor, die nur an wenigen Stellen Markierungen zeigten.Ich machte sie darauf aufmerksam, dass noch viele Stellen nicht beachtet worden seinen, die mit Sicherheit nicht einfach zu schreiben wären. (Auch wenn die Markierungen und schwierigen Stellen von Kind zu Kind unterschiedlich...
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erstellt von DHoffmann am:
14.12.2008 15:03
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Schon in einigen meiner letzten Einträge habe ich berichtet, dass Kinder meiner Klasse bereits im LD-Zimmer arbeiten und sich hier mit dem silbentrennenden „h“ und dem vokalischen „r“ auseinandersetzen.
In der Literatur findet man häufig das Phänomen der Übergeneralisierung beschrieben: Ein Lernender wird auf ein spezielles Phänomen aufmerksam gemacht, mit dem er sich in verschiedenen Übungen beschäftigt. In der Folgezeit ist er für dieses Phänomen besonders sensibel und bemüht sich, dieses zu beachten und umzusetzen. Da die Regel zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher beherrscht wird, wird das jeweilige Rechtschreibphänomen vermehrt umgesetzt: Es wird an vielen richtigen Stellen angewendet, doch gleichzeitig kommt es auch zu Analogien und Regelübertragungen, wodurch das jeweilige Phänomen auch bei vielen anderen Wörtern...
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erstellt von DHoffmann am:
30.11.2008 08:19
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In der vergangenen Woche hatten wir an unserer Schule Elternsprechtag. Es war für meine Klasse der erste Elternsprechtag im zweiten Schuljahr.Wie immer war die Vorbereitung sehr arbeitsintensiv. Als der Sprechtag dann begann, war ich jedoch froh um meine ausführlichen Notizen, denn so konnte ich meinen Zeitplan weitgehend einhalten.Außerdem war es der erste Elternsprechtag, an dem ich den Eltern ein Diagnosediktat vorlegte.Im ersten Schuljahr hatte an dieser Stelle der Bild-Wort-Test gestanden und nur mit vereinzelten Schülern hatte ich auch damals schon ein Diagnosediktat geschrieben.Ich hatte die Diagnosediktate mit grün oder blau ausgewertet und den jeweiligen Verschreibungstyp darüber geschrieben. Eigentlich hatte ich die Verschreibungen auch noch in das Computerprogramm eingeben wollen, doch das hatte ich einfach nicht geschafft, seit wir das Diagnosediktat geschrieben hatten. Ich denke, diese Arbeit werde ich in den Weihnachtsferien nachholen, denn im Grunde finde ich die Grafik, die im Laufe der Zeit entsteht,...
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erstellt von DHoffmann am:
30.11.2008 08:18
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In dieser Woche ist die sonst immer feststehende Rechtschreibstunde am Montag ausgefallen. Unsere ganze Schule ist an diesem Tag sofort nach Schulbeginn in die Sporthalle im Ort gegangen, um sich dort ein Musical anzugucken, das Kinder unserer Stadt einstudiert hatten.Durch die Arbeit am Fuchsheft hatten wir auch in der Woche zuvor nicht so intensiv mit der Rechtschreibwerkstatt gearbeitet, wie wir es sonst tun.So lag nun an diesem Freitag die letzte Rechtschreibwerkstatt-Stunde schon einige Zeit zurück – was sich auch in der Wiederaufnahme der Arbeit bemerkbar machte.Die Kinder, die im LB-Zimmer arbeiten, wussten noch genau, wie sie mit dem Modellwortschatz arbeiten und umgehen mussten. Allerdings war es manchmal schwierig zu erinnern, wo man stehen geblieben war und wie weit man beispielsweise mit einer Sortierung war. Also musste erst einmal geblättert werden, sowohl in den Heften als auch in den Rechtschreibpässen. Danach konnte die Arbeit recht problemlos wieder aufgenommen und weitergeführt werden.Anders...
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erstellt von DHoffmann am:
16.11.2008 16:20
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Seit der letzten Woche lesen wir das Kinderbuch „Der Findefuchs“ von Irina Korschunow. Gleichzeitig arbeiten wir auch im Sachunterricht am Thema „Der Fuchs“. Auf diese Weise können wir gut fächerübergreifend arbeiten.
Dies bietet sich gerade bei den Fächern Deutsch und Sachunterricht an: viele Arbeitsschritte, die im Sachunterricht vorgenommen werden müssen, sind gleichzeitig auch im Lehrplan Deutsch vorgesehen, wie z.B. die Auseinandersetzung mit verschiedenen Textsorten (Vorgangsbeschreibungen, informative Texte, Geschichten, Gedichte). Das Thema bleibt bestehen und wird beispielsweise in den unterschiedlichen Textsorten im Deutschunterricht aufgegriffen und weitergeführt.
In der Jahrgangsstufenkonferenz haben wir diese Einheit gemeinsam geplant. Hier entstand auch die Idee, ein Fuchsbuch zu erarbeiten...
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erstellt von DHoffmann am:
15.11.2008 16:39
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Dieses Mal kann ich nicht viel Neues von der Arbeit in der Rechtschreibwerkstatt berichten. Die Kinder sind, wie bereits in den letzten Einträgen zu lesen war, gut mit ihrer Arbeit vertraut, sei es nun im bereits bekannten LB-Zimmer oder aber im neuen Arbeitsbereich von LD.Die Kinder aus dem LB-Zimmer konnten ihre Arbeit wie selbstverständlich eigenständig wieder aufnehmen und weiterführen. Dies verwunderte mich besonders nach den vergangenen Rechtschreibstunden nicht.Die Kinder, die im LD-Zimmer arbeiten, brauchten nur noch vereinzelt eine Rückersicherung, dass sie die einzelnen Arbeitsschritte richtig im Kopf behalten hatten und konnten anschließend ihre Arbeit an den Sortiertafeln ebenfalls gut fortsetzen. Auch während der Erstellung von Wörterlisten aus den sortierten Karten brauchten sie kaum noch meine Hilfe. Ich bin gespannt, wie der Arbeitsprozess weiter verläuft und ob es auch dann noch so ruhig bleibt, wenn mehr Kinder meiner Klasse diese doch etwas schwierigeren Sortieraufgaben bearbeiten....
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erstellt von DHoffmann am:
03.11.2008 08:24
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In der letzten Woche haben wir zum ersten Mal eine Bildergeschichte geschrieben. Momentan beschäftigen wir uns mit dem Thema Apfel und passend dazu besprachen wir diese Bildergeschichte.
In der Vorbereitung dieser Unterrichtsreihe hatten wir Jahrgangskollegen uns darüber eingehend ausgetauscht und waren so schließlich zu dem Schluss gekommen, dass unsere Kinder eine solche Aufgabe mit der entsprechenden Vorbereitung mittlerweile lösen können müssten.
Also kopierte ich die Bilder der Geschichte auf Folie und ließ meine Klasse erst einmal zu den Bildern erzählen. Was sah man auf den Bildern? Was geschah dort? Wer spielte mit?
Wir formulierten Sätze und erzählten damit schon einmal gemeinsam die Geschichte, die im Anschluss jeder aufschreiben sollte.
Wir sammelten Stichpunkte zu den einzelnen Bildern an der Tafel, so hatte...
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erstellt von DHoffmann am:
03.11.2008 08:22
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Auch der vergangene Montag war wie sonst strukturiert: Montagskreis und als sanften Phasenwechsel im Anschluss Weiterarbeit in der Rechtschreibwerkstatt.Wie auch in den Wochen zuvor erweist sich diese Unterrichtsorganisation als sehr sinnvoll, da die individuelle Schreibzeit, die jedes Kind für seine Montagsgeschichte benötigt, immer sehr unterschiedlich ausfällt. In den vergangenen Rechtschreibstunden wurde ich als Lehrkraft immer weniger gebraucht. Die Kinder wussten gut über ihre Arbeit Bescheid und gaben sich, hatten sie beispielsweise eine Sortieraufgabe erledigt, oft schon selbstständig eine neue – schließlich hatten sie oftmals schon bei ihren Mitschülern mitbekommen, wie es mit der Arbeit weiterging.(Manchmal musste ich dann sehr aufpassen, wenn ich einem Kind eine ganz spezielle Sortieraufgabe geben wollte, damit es nicht schon zuvor mit einer neuen, aber anderen Aufgabe begann.)In dieser Woche war das nach längerer Zeit mal wieder etwas anders.Nach der Auswertung des Diagnosediktats arbeiten einige Schüler,...
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erstellt von DHoffmann am:
26.10.2008 17:52
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Beinahe alle Kinder meiner Klasse haben mittlerweile schon an Abschreibtexten gearbeitet. Die meisten Schüler können diese Aufgabe gut erfüllen und sind bei der Abschreibarbeit sehr genau. Im Sachunterricht beschäftigen wir uns gerade mit dem Thema „Apfel“. Bei einigen Aufgaben bekamen die Kinder Lückentexte, in die sie Wörter eintragen mussten, die am unteren Blattrand angegeben waren. Auch hier mussten diese Wörter im Grunde ja abgeschrieben werden, sodass ich noch einmal an die bereits bekannte Technik erinnerte. Zwar konnte man nun das abzuschreibende Wort nicht umdrehen, wie es sonst bei der Arbeit mit den Abschreibtexten oder dem Modellwortschatz praktiziert wird, doch da die Wörter so weit unten standen, lagen sie dennoch weit außerhalb des Blickfeldes und ich schlug vor, sie beim Schreiben, wenn nötig, abzudecken.Dennoch fiel es meinen Schülern hier sehr viel schwerer, ebenso sauber, genau und richtig abzuschreiben, wie während der Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt.Wahrscheinlich sind sie beim Bearbeiten...
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erstellt von DHoffmann am:
26.10.2008 17:51
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Am vergangenen Wochenende habe ich das Diagnosediktat meiner Klasse nachgeguckt. Es war eine zeitintensive Arbeit, doch im Endeffekt hat sie sich gelohnt.Durch die qualitative Fehleranalyse habe ich einen ziemlich guten Überblick über die einzelnen Lern- und Leistungsstände meiner Kinder bekommen. Zwar hatte ich auch schon vorher eine Vorstellung davon, wer in seiner Schreibentwicklung recht weit fortgeschritten ist und wer noch einige Zeit brauchen wird, bis er den Lernbereich LB abgeschlossen haben wird, doch ich habe bei einigen Schülern nicht gewusst, wie weit sie tatsächlich schon sind.Nach der Auswertung teilen sich die Arbeitsbereiche in meiner Klasse nun folgendermaßen auf:• Elf Kinder arbeiten seit dieser Woche im Lernbereich LD.Mit ihnen habe ich direkt am Montag mit der Einführung in die Sortieraufgaben zum vokalischen r und silbentrennenden h begonnen. Zunächst haben wir einige Sortieraufgaben im Sitzkreis zusammen durchgeführt und begannen mit der Arbeit am „h“: Ich las einzelne Wörter vor und wir...
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erstellt von DHoffmann am:
19.10.2008 06:02
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Heute haben wir das erste Diagnosediktat geschrieben.In der letzten Zeit hatte ich immer mal wieder kurze Sätze diktiert, die in ihrem Wortschatz dem LB-Bereich zuzuordnen waren. Schon dabei habe ich mir Notizen gemacht, sodass ich die einzelnen Entwicklungsstände meiner Schüler recht gut einschätzen kann.Das Diagnosediktat heute war dagegen sehr viel komplexer, zum einen durch die Länge des Textes, zum anderen durch die Wortwahl und die inhaltliche Seite.Jedes Kind bekam ein Blatt aus der Rechtschreibwerkstatt, das unten schon Kästchen vorweist, in die ich als Lehrer später meine Auswertung eintragen kann.Ich erklärte meiner Klasse das Vorgehen: „Zuerst lese ich den Text einmal ganz und du kannst nach Wörtern fragen, die du nicht kennst oder nicht verstehst. Dann lese ich jeden Satz einmal ganz vor und beginne dann, diesen Satz Wort für Wort zu diktieren.Wenn wir fertig sind, lese ich den Text noch einmal vor. Du liest dabei in deinem Text mit.Dann hast du Zeit zum Korrigieren.“Alle Kinder verstanden, wie es...
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erstellt von DHoffmann am:
19.10.2008 06:01
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Nach zwei Wochen Herbstferien sind wir am Montag wieder gut in den Schulalltag gestartet. Schon vor Beginn des Unterrichts hatten sich die Kinder untereinander, aber auch mir gegenüber, sehr viel zu erzählen.Wir begannen die Schulwoche mit einem Montagskreis.Besonders im letzten Schuljahr hatte ich immer wieder geschrieben, dass unsere Erzählkreise nur langsam ausführlicher wurden und sich einige Kinder schwer damit taten, genauer und detaillierter zu erzählen.Offensichtlich ist nun der entscheidende Knoten geplatzt, denn unser Montagskreis nach diesen Ferien dauerte fast die ganze erste Stunde und beinahe alle Kinder konnten gut, genau und verständlich von ihren Ferien und Erlebnisse berichten. Dieses Mal war es sogar eher umgekehrt und viele meiner Schüler hatten Schwierigkeiten, sich nur auf ihr schönstes Erlebnis zu konzentrieren.Im Anschluss an den Montagskreis schrieben wir unsere Feriengeschichte in das Geschichtenheft. Trotz der so ausführlichen Erzählrunde im Stuhlkreis konnten nicht alle Kinder selbstständig...
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erstellt von DHoffmann am:
29.09.2008 12:26
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Die letzten Wochen waren bei mir und auch bei uns in der Schule sehr arbeitsintensiv und ziemlich voll. So bin ich in den letzten beiden Schulwochen nicht regelmäßig zum "bloggen" gekommen... Ich habe nun die Einträge nachgeholt und eingestellt! Ich hoffe, Sie lesen sie auch mit dieser kleinen Zeitverzögerung gerne. So wünsche ich allen Lesern nun erst einmal schöne und erholsame Herbstferien!
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erstellt von DHoffmann am:
29.09.2008 12:25
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In meinen Berichten und Einträgen der letzten Wochen ist immer wieder die Verschiedenheit meiner Schüler in ihrem Schreibprozess ersichtlich geworden.Außerdem habe ich berichtet, dass einige Kinder die Inhalte des LB-Zimmers bereits so gut und nachhaltig beherrschen, dass sie diese Schreibungen auch in freien Texten beachten und umsetzen.Dennoch habe ich auch diese Schüler zunächst weiter im LB-Zimmer arbeiten lassen. So konnten sie in Ruhe die Arbeitstechniken erlernen und verinnerlichen, da sie nicht übermäßig Konzentration für die inhaltliche Seite ihrer Arbeit aufwenden mussten.Dies haben sie nun ausführlich getan. Sie beherrschen die Techniken und Arbeitsweisen sowohl mit dem Modellwortschatz als auch mit den Abschreibtexten, sodass sie für die Weiterarbeit, auch in den nächsten Zimmern, gut vorbereitet sind.Ziemlich bald nach den Herbstferien werde ich in meiner Klasse ein Diagnosediktat schreiben und entsprechend der Arbeitsergebnisse einzelne Schüler in anderen Zimmern weiter arbeiten lassen. Die Materialien...
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erstellt von DHoffmann am:
29.09.2008 12:24
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Im ersten Schuljahr habe ich in meinem Blog häufig auch von anderen Bereichen des Deutschunterrichts geschrieben und dabei vom Freien Schreiben oder anderen Schreibaktivitäten meiner Klasse berichtet.Bis jetzt habe ich mich im zweiten Schuljahr sehr auf den Bereich der Rechtschreibung konzentriert, zumal dies ja auch eigentlich der Inhalt der Rechtschreibwerkstatt ist.Dennoch möchte ich an dieser Stelle wieder einmal einen kleinen Einschub vornehmen, der sich eher auf andere Bereiche als die Rechtschreibung bezieht.In unserer Klasse steht nach wie vor der Briefkasten, in dem im letzten Schuljahr immer wieder Post von Ela ankam oder in den wir unsere Briefe an sie steckten.Dieser Briefkasten konnte auch damals schon für Post genutzt werden, die innerhalb unserer Klasse verschickt werden sollte.Auch jetzt nutzen meine Kinder diesen Briefkasten immer wieder für kleine Botschaften untereinander. Sie laden sich per Brief zum Geburtstag ein (manche stecken ihre Einladungen wirklich hier rein, bevor sie sie als Postbote...
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erstellt von DHoffmann am:
29.09.2008 11:57
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Schon letzte Woche habe ich in meinem Eintrag von der selbstständigen Arbeit meiner Klasse an den Abschreibtexten berichtet. Ich hatte erwähnt, dass es einigen Kindern nicht leicht fällt, schwierige Stellen, also Stellen, an denen sie anders schreiben müssen als sie sprechen, zu erkennen und dann entsprechend zu markieren.Auch in dieser Woche wurde diese Problematik wieder deutlich:Der Abschreibtext wird gelesen und mir häufig mit dem Kommentar gezeigt, nichts sei daran schwierig gewesen. „Das kann ich mir gar nicht vorstellen“, gebe ich häufig zur Antwort und setze mich gemeinsam mit dem jeweiligen Kind an seinen Tisch, um den Text gemeinsam zu bearbeiten. Dabei liest, wie ich schon letzte Woche schrieb, das Kind den Text Wort für Wort laut vor. Meistens stelle ich nur die Frage „Hörst du alles, was du schreiben musst?“. Diese kurze Interaktion reicht oft schon aus, damit mein Schüler oder meine Schülerin selbstständig feststellt, an welcher Stelle im Wort markiert werden muss.Die Ursache für diese Schwierigkeiten...
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erstellt von DHoffmann am:
29.09.2008 11:37
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Ich habe schon seit längerer Zeit nicht mehr von unserem Montagkreis und dem anschließenden Schreiben in das Geschichtenheft berichtet.Mit Beginn des zweiten Schuljahres hat sich hier etwas verändert: • Zum einen haben wir nun nicht mehr eine Eigenfibel (dies war eine festeingebundene Kladde in DIN A5), sondern ein Geschichtenheft. Unser Geschichtenheft ist ein DIN A4-Heft mit unlinierten Seiten. Jedes Kind hat dafür von mir ein liniertes Blatt bekommen, dessen Zeilenabstand größer ist als bei den beigefügten Einlegebättern und eine gesonderte Linie für eine Überschrift hat.Beim Schreiben der Montagsgeschichte legen meine Schüler dieses Blatt jeweils unter die rechte Seite ihres Heftes und können nun ihre Geschichte schreiben. Wenn sie darüber hinaus noch etwas zu ihrem Text malen möchten, können sie dies entweder auf der Seite links daneben oder unter ihrem Text tun ohne dabei von Schreiblinien behindert zu werden.• Zum anderen erzählen wir nicht mehr jede Woche mündlich vom Wochenende, bevor wir unsere Erlebnisse...
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erstellt von DHoffmann am:
14.09.2008 13:32
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Mittlerweile sind die Abschreibtexte schon seit drei Wochen eingeführt. Wie ich schon einmal berichtet habe, arbeiten die Kinder nun selbstständig an diesen Texten, d.h. wir markieren nicht mehr gemeinsam schwierige Stellen, sondern jedes Kind führt diese Arbeit selbstständig durch.
Im Arbeitsprozess liest jedes Kind den Text zuerst und beantwortet für sich die unter dem Text stehende Frage. Dann markiert es seinen Text.
Wer diesen Schritt vollzogen hat, zeigt mir seine Markierungen. Nun gebe ich Hinweise, ob es noch weitere Stellen gibt, an denen anders geschrieben als gesprochen wird.
Zwar sollen die Schüler diese Arbeit selbstständig tun, doch die Kinder müssen erst stärker für solche Stellen sensibilisiert werden.
Zunächst sage ich ihnen, wie viele solcher Stellen noch im Text zu finden sind. Wer so noch nicht alle Stelle findet, bekommt genauere Hinweise für die einzelnen Zeilen – meistens sprechen wir diese Stellen dann gemeinsam durch.
Oft hilft es den Kindern, wenn sie an meiner Seite die einzelnen...
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erstellt von DHoffmann am:
14.09.2008 13:15
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Die Arbeit mit dem Modellwortschatz ist auch diese Woche sehr gut weiter gegangen. Sehr selbstständig sortieren immer mehr meiner Schüler Wörter nach bestimmten Kriterien aus.
An vielen Stellen bemerkt man jetzt auch in freien Texten, dass einige dieser besonderen Schreibungen übernommen werden. Selbstverständlich geschieht das noch nicht durchgängig, da beim Freien Schreiben häufig der Inhalt und das damit verbundene persönliche Erlebnis so sehr im Vordergrund steht, dass es vielen Kindern schwer fällt, auszublenden und auf rein systematische Aspekte zu achten.
In nächster Zeit wird sich dies immer weiter entwickeln.
Zudem werden wir im Unterricht auch immer wieder bestimmte Phänomene bewusst gemeinsam thematisieren, um das bei der Arbeit in der Rechtschreibwerkstatt Erarbeitete und Erlernte auch dadurch noch einmal zu sichern und zu festigen.
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erstellt von DHoffmann am:
08.09.2008 14:39
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Von der vergangenen Schulwoche kann ich leider nicht viel berichten. Ich war krank und konnte nur einen Tag in die Schule gehen.
Deshalb kann ich mich nur auf das beziehen, was mir meine Kollegen berichteten, die mich in dieser Woche vertraten.
Zwei Kollegen haben im Rahmen des Vertretungsunterrichts mit der Rechtschreibwerkstatt gearbeitet. Viele Kollegen machen dies gerne in Vertretungsstunden, da die Kinder sehr gut selbst wissen, was sie arbeiten müssen und wie sie diese Arbeit zu erledigen haben.
In diesen Stunden wurden zwei unterschiedliche Feststellungen gemacht:
1. Die Kinder konnten in der Tat gut selbstständig arbeiten und brauchten wenige Hilfestellungen seitens der jeweiligen Lehrkraft.
2. Den Kindern fiel es allerdings schwerer als sonst, ruhig und ohne lange Unterhaltungen mit dem Tischnachbarn zu arbeiten. Auch in den Rechtschreibstunden, die ich mit den Kindern halte, brauchen meine Schüler immer wieder die Erinnerung, an ein zügiges und wenig abgelenktes Arbeiten. Gerade durch die Vielzahl...
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erstellt von DHoffmann am:
31.08.2008 15:38
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Alle Kinder meiner Klasse arbeiten seit Beginn des neuen Schuljahres mit dem Modellwortschatz. Die erste Aufgabe ist immer, den Modellwortschatz einmal komplett abzuschreiben. Dabei verinnerlichen die Kinder die Abschreibtechnik und werden mit der Dokumentation ihrer Arbeit auf den Karten und dem Einsortieren der bearbeiteten Karten vertraut.Viele Kinder, vor allem diejenigen, die schon im letzten Schuljahr mit der Modellwortschatzarbeit begannen, haben diese Arbeit mittlerweile abgeschlossen.Sie sortieren nun Wörter nach bestimmten Kriterien aus, z.B. Wörter, die auf „en“, „er“ oder „el“ enden. Zunächst nehmen sie diese Sortierung visuell vor und schreiben dann mit der bereits eingeübten Abschreibtechnik diese Wörter in ihr Modellwortschatzheft. So erstellen sie sich selbst Wörterlisten mit einem bestimmten Rechtschreibphänomen. Weiterführend kann diese Sortierung auch in Partnerarbeit vorgenommen werden; die Wörter werden dann auditiv sortiert und dann vom Partner diktiert aufgeschrieben.Ich habe überlegt, welche...
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erstellt von DHoffmann am:
31.08.2008 14:39
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Zum Ende dieser Schulwoche haben wir unseren zweiten Abschreibtext bearbeitet. Wir begannen noch einmal gemeinsam und wiederholten die einzelnen Arbeitsschritte:
- Text lesen, Frage am Textende beantworten und damit das inhaltliche Verständnis überprüfen
- Text in die Folie auf der Heftvorderseite stecken
- alle Stellen markieren, an denen man anders schreiben muss als man spricht
- Text abschreiben
- geschriebenen Text lesen
- Text kontrollieren
Wir lasen den Text noch einmal gemeinsam, beantworteten auch die Frage zusammen und markierten die schwierigen Stellen im Text. Dann bekam jedes Kind den Abschreibtext noch einmal auf einem Blatt für sich und musste die Markierungen nun noch einmal selbstständig vornehmen. Anders als beim letzten Mal stand nun aber nicht mehr die gemeinsame Markierung auf dem Overhead-Projektor zu Verfügung; ich wollte, dass sich die Kinder dieses Mal mehr auf sich selbst verließen, denn beim letzten Mal hatten viele ausschließlich auf den bereits markierten Text geschaut.
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erstellt von DHoffmann am:
23.08.2008 14:11
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Im letzten Schuljahr haben wir ausschließlich mit dem Modellwortschatz gearbeitet, nachdem der Hör-, Schreib- und Seh-Pass abgeschlossen war. Wir haben den Modellwortschatz abgeschrieben, Wörter mit –en, -er und –el aussortiert und mit dem Partnerdiktat begonnen.Dabei haben meine Schüler die Abschreibtechnik immer wieder geübt und sich so für die Arbeit an den Abschreibtexten vorbereitet. In diesem Sinn habe ich alle Aufgaben, bei denen auch im Rahmen anderer Arbeiten abgeschrieben werden sollte, immer so konzipiert, dass die Abschreibtechnik „Lesen – Text umdrehen – aufschreiben und leise mitsprechen – wieder umdrehen – kontrollieren“ zwangläufig angewandt werden musste. Dazu habe ich stets Aufgabenblätter erstellt, die auf der Vorderseite die Aufgabe zeigten, z.B. einen Text zu vervollständigen, von dem dann drei oder vier Sätze auf die Rückseite abgeschrieben werden sollten.Sicherlich hätten einige Kinder auch schon im letzten Schuljahr einen Abschreibtext bearbeiten können, doch ich wollte zunächst mit dem...
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erstellt von DHoffmann am:
23.08.2008 05:46
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Mit Beginn des neuen Schuljahres haben wir zwei neue Schüler in unsere Klasse bekommen. Beide haben an ihrer alten Schule nicht mit der Rechtschreibwerkstatt gearbeitet und kannten sich deshalb mit den Materialien und Arbeitsweisen nicht aus. Ich bat meine Kinder in einem Unterrichtsgespräch, einmal zu erklären, was die Rechtschreibwerkstatt überhaupt ist, welche Arbeiten dazu gehören und wie man mit den einzelnen Materialien überhaupt umgeht.Dieser Arbeitsauftrag hatte für mich drei verschiedene Perspektiven:erstens bedeutet eine Erklärung für den Erklärenden immer eine Wiederholung und Auffrischung seines eigenen Wissens, zweitens finde ich es wichtig, dass sich Kinder untereinander etwas erklären und drittens war es für mich sehr interessant zu erfahren, was meine Kinder über die Sommerferien von der Rechtschreibwerkstatt behalten hatten und wie sie die Rechtschreibwerkstatt und die damit verbundenen Arbeitsabläufe erleben.Ich habe manche Kinder ihre Erklärungen aufschreiben lassen und werde im Folgenden nun...
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erstellt von DHoffmann am:
16.08.2008 07:03
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Nach sechs Wochen Sommerferien haben wir uns am Montag das erste Mal wieder gesehen. Es gab viel zu erzählen und so dauerte der Montagskreis gleich eine ganze Zeit. Anschließend schrieben wir unsere Montagsgeschichten auf – in diesem Schuljahr jedoch nicht mehr in die Eigenfibel, sondern in unser Geschichtenheft.
Das Schreiben klappte gut und meine Schüler konnten ihr schönstes Ferienerlebnis selbstständig festhalten.
Im letzten Schuljahr arbeiteten wir im Grunde jeden Tag an der Rechtschreibwerkstatt, machte der Hör-, Schreib- und Seh-Pass doch einen Großteil unserer Arbeit aus. Wir haben uns selbstverständlich auch mit Büchern und Texten auseinander gesetzt, doch die Gewichtung zwischen der Arbeit am Hör-, Schreib- und Seh-Passes und der Arbeit an anderen Bereichen des Sprachunterrichts fiel doch eher zugunsten des Hör-, Schreib- und Seh-Passes aus.
In diesem Schuljahr ist dies etwas anders, sodass die Arbeit an der Rechtschreibwerkstatt nicht mehr einen solch großen Teil...
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erstellt von DHoffmann am:
11.08.2008 10:15
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Mit genau dieser Überschrift habe ich vor gut einem Jahr diesen Blog begonnen. Seit dem ist viel passiert und meine Klasse wird ab Montag das zweite Schuljahr besuchen.
Wenn ich mich erinnere, wie nervös und aufgeregt ich am Ende der letzten Sommerferien meinen Eintrag verfasst habe, bin ich froh, jetzt schon genauer zu wissen, was auf mich zukommt: Ich kenne die Kinder meiner Klasse und habe schon Erfahrungen als Klassenlehrerin machen können.
Dennoch bin ich auch dieses Jahr wieder aufgeregt, aber ich denke, das ist immer so. Viele meiner Kollegen sagen dasselbe, obwohl die meisten schon wesentlich länger im Schuldienst sind als ich.
In den Sommerferien habe ich einiges vorbereitet – auch für die Rechtschreibwerkstatt.
Ich habe das Material für die nächsten vier Zimmer (LD, LV, KL, WA) hergestellt, d.h. ich habe Abschreibtexte und Wörterlisten kopiert und laminiert, Sortiertafeln fertig gemacht, mögliche Kontrollen erstellt und alles in Hängeordnern und Schubladenkästen organisiert.
Jedes Zimmer hat...
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