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Der Rechtschreibwerkstatt-Blog minimieren

Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 berichtet in diesem "Tagebuch" (neudeutsch "Blog") eine Lehrerin aus dem Münsterland von Ihren Erfahrungen mit der Rechtschreibwerkstatt ab der ersten Klasse.

Nachdem auch das zweite Schuljahr bereits beendet ist, geht das Blog nun in die dritte Runde: Schuljahr 2009/2010!

Wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse und die netten Kommentare zu den einzelnen Einträgen!



   
Letzte Sommerferienwoche, Sonntag: Alles ist wieder vorbereitet minimieren
Feb 12

Erstellt von: DHoffmann
12.02.2008 14:34 

Auch in dieser Woche gab es wieder mehrere Arbeitsphasen mit dem Hör-, Schreib- und Seh-Pass. Alles ist gut weitergegangen; der immer gleiche Arbeitsrhythmus und die immer wiederkehrende Struktur dieser Rechtschreibwerkstatt-Stunden ermöglichen uns ein gutes und vor allem sehr selbständiges Arbeiten.

Mittlerweile schaffen es meine Schüler, auch in diesen Unterrichtsphasen ruhiger zu arbeiten und sich trotz der verschiedenen Aufgaben, die parallel zueinander erledigt werden, oft auf ihre eigene Aufgabe zu konzentrieren und diese voran zu bringen.
Darüber bin ich – selbstverständlich – froh, gleichzeitig aber auch stolz, dass wir dies gemeinsam geschafft haben.
Natürlich bedarf es immer noch der Erinnerung an das Weiterarbeiten, aber es wird zusehends weniger.
Besonders im Hinblick auf den Fortgang der Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt erachte ich dies als unheimlich wichtig.
Schon bald werden einige meiner Schüler mit dem Modellwortschatz 1 arbeiten, während andere den Hör-, Schreib- und Seh-Pass weiterführen. Zwar sind beides Arbeiten, die vorwiegend am Platz und schreibend erledigt werden, dennoch ergeben sich durch verschiedene Aufgaben (Partnerdiktat, Such- und Sortieraufgaben etc.) Arbeitsprozesse, die zum einen neu und daher spannend sind und zum anderen einen gewissen Geräuschpegel mit sich bringen, der bislang eher niedrig ausfiel – wenn man mal vom „leise mitsprechen“ absieht.

Ich denke, unsere momentane Arbeitsatmosphäre ist ein guter Ausgangspunkt für die Weiterarbeit in der Rechtschreibwerkstatt.
Auch in der Freien Arbeit, die noch wesentlich stärker durch sehr unterschiedliche Arbeitsabläufe, Arbeitsweisen etc. gekennzeichnet ist, macht sich dieser Entwicklungsschritt meiner Klasse deutlich bemerkbar.




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