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Der Rechtschreibwerkstatt-Blog minimieren

Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 berichtet in diesem "Tagebuch" (neudeutsch "Blog") eine Lehrerin aus dem Münsterland von Ihren Erfahrungen mit der Rechtschreibwerkstatt ab der ersten Klasse.

Nachdem auch das zweite Schuljahr bereits beendet ist, geht das Blog nun in die dritte Runde: Schuljahr 2009/2010!

Wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse und die netten Kommentare zu den einzelnen Einträgen!



   
Letzte Sommerferienwoche, Sonntag: Alles ist wieder vorbereitet minimieren
Nov 3

Erstellt von: DHoffmann
03.11.2008 08:24 

In der letzten Woche haben wir zum ersten Mal eine Bildergeschichte geschrieben. Momentan beschäftigen wir uns mit dem Thema Apfel und passend dazu besprachen wir diese Bildergeschichte.
In der Vorbereitung dieser Unterrichtsreihe hatten wir Jahrgangskollegen uns darüber eingehend ausgetauscht und waren so schließlich zu dem Schluss gekommen, dass unsere Kinder eine solche Aufgabe mit der entsprechenden Vorbereitung mittlerweile lösen können müssten.

Also kopierte ich die Bilder der Geschichte auf Folie und ließ meine Klasse erst einmal zu den Bildern erzählen. Was sah man auf den Bildern? Was geschah dort? Wer spielte mit?
Wir formulierten Sätze und erzählten damit schon einmal gemeinsam die Geschichte, die im Anschluss jeder aufschreiben sollte.
Wir sammelten Stichpunkte zu den einzelnen Bildern an der Tafel, so hatte jeder auch während des Schreibprozesses eine Gedankenstütze ohne alles im Kopf behalten oder jemand anderen fragen zu müssen.

Dann begann die Schreibarbeit. Zu jedem Bild sollten mindestens zwei Sätze geschrieben werden – die Stichpunkte reichten dafür aus. Selbstverständlich konnte auch mehr geschrieben werden.
Außerdem sollte darauf geachtet werden, Satzanfänge groß zu schreiben und einen Satz durch einen Punkt abzuschließen. Wer dann noch konnte, sollte kontrollieren, ob er Namen für Sachen, Menschen, Tiere und Pflanzen – also Nomen – groß geschrieben hatte.
(In der Rechtschreibwerkstatt kommt die Arbeit an den Wortarten erst im Zimmer WA. Wir haben aber dennoch, in Anlehnung an unser Buch und in Absprache mit den Kollegen innerhalb des Jahrgangs, bereits im Bereich Nomen und Artikel gearbeitet.)

Meine Klasse arbeitete sehr ruhig und war konzentriert bei der Sache.
Es war auffällig, wie unterschiedlich die Kinder mit der Schreibaufgabe zurecht kamen:
Einige schrieben sofort drauf los und fanden problemlos Sätze zu den einzelnen Bildern, andere brauchten lange Zeit, um sich selbst, trotz der Vorbereitung, in das Geschehen einzufinden und die Geschehnisse zu formulieren. Einige wenige Kinder benötigten auch noch einmal ein Gespräch mit mir, bevor sie mit dem Schreiben beginnen konnten.
Ebenso unterschiedlich waren die Ergebnisse:
Einige Geschichten waren sehr ausführlich geschrieben worden, andere beschrieben eher knapp, was passierte. Auch das Beachten der Großschreibung am Satzanfang und das Setzen von Punkten am Satzende wurde unterschiedlich genau vollzogen.

Zum Stundenende lasen einige Kinder ihre Geschichte vor.
Ich nahm die Texte mit nach Hause, um sie in Ruhe ansehen zu können und mir entsprechende Notizen zu machen.
Einige der Texte können sie hier selbst betrachten und lesen.

Tags:

AW: 10. Schulwoche, Mittwoch: Die erste Bildergeschichte

naja ich finde man kann es fast nicht lesen

Von lisa am   20.11.2008 19:22

AW: 10. Schulwoche, Mittwoch: Die erste Bildergeschichte

jh

Von kk am   16.01.2009 15:10

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