Nach zwei Wochen sonniger Ferien sind wir heute wieder gut gestartet.
Der Montag begann, wie wir ihn nun schon seit dem ersten Schuljahr kennen: Montagskreis (der dieses Mal zum Ferienkreis wurde) mit anschließendem Schreiben in das Geschichtenheft.
Viele Kinder erzählten ausführlich von ihrem besten Ferienerlebnis, andere fragten interessiert nach. Die Gesprächsregeln haben sich mittlerweile in meiner Klasse so eingeprägt, dass ich mich wirklich zurücknehmen kann und für den Fortlauf nicht mehr gebraucht werde – ein sehr schönes Gefühl!
Nach zwei Wochen Ferien wiederholten wir vor Beginn des Schreibens noch einmal die Schreibkriterien, die wir für die Bildergeschichte erarbeitet hatten. Diese sollen generell für das Schreiben von Geschichten gelten, also auch für die Montags- und Feriengeschichten, die meine Kinder frei schreiben.
Viele Schüler hatten diese Kriterien noch gut im Kopf, andere warfen einen kurzen Blick auf die Wand, an der die Schreibkriterien hängen.
Dann begann der Schreibprozess und schon beim Rumgehen merkte ich das Bemühen vieler Kinder, in ihren Geschichten auf eine vollständige Einleitung zu achten, die die Fragen Wer?, Wo? und Wann? beantwortet, an einigen Stellen eine wörtliche Rede einzubauen oder die Sätze mit verschiedenen Wörtern zu beginnen.
Beim anschließenden Vorlesen waren die Kinder immer Detektiv für ein Schreibkriterium und mussten beim Zuhören nur darauf achten. So entdeckten wir gemeinsam die berücksichtigten Schreibkriterien und machten sie uns noch einmal bewusst.


Auf diese Wiese knüpften wir an die vor den Ferien durchgenommenen Inhalte an und starteten in die nächsten Wochen bis zu den Sommerferien.