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Der Rechtschreibwerkstatt-Blog minimieren

Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 berichtet in diesem "Tagebuch" (neudeutsch "Blog") eine Lehrerin aus dem Münsterland von Ihren Erfahrungen mit der Rechtschreibwerkstatt ab der ersten Klasse.

Nachdem auch das zweite Schuljahr bereits beendet ist, geht das Blog nun in die dritte Runde: Schuljahr 2009/2010!

Wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse und die netten Kommentare zu den einzelnen Einträgen!



   
Letzte Sommerferienwoche, Sonntag: Alles ist wieder vorbereitet minimieren
Mai 14

Erstellt von: DHoffmann
14.05.2009 17:37 

In dieser Woche hatten wir Elternsprechtage in unserer Schule.
Für mich und die Eltern meiner Klasse war dieser Sprechtag insofern anders als sonst, da mit Versetzung in die nächste Stufe zum ersten Mal Noten auf den Zeugnissen meiner Kinder erscheinen.
Auf dem Elternsprechtag sprach ich also auch zum ersten Mal ganz konkret davon.
Dies galt natürlich auch für den Bereich Sprache.

Auf dem Zeugnis werden in diesem Fach insgesamt vier Noten unterschieden: der Sprachgebrauch, das Lesen, die Rechtschreibung und eine Gesamtnote für das Fach.
Ich habe den Eltern zunächst diese Teilbereiche noch einmal genannt und sie dann, bezogen auf ihr Kind, berichtend konkretisiert. Erst am Schluss habe ich Tendenzen für Noten gegeben.

Mein Eindruck des Elternsprechtags war insgesamt gut und ich glaube, dass viele Eltern mit den Leistungen ihrer Kinder zufrieden sind – so wie ich es mit meiner Klasse ebenfalls bin!
Kaum einer war wirklich verwundert über das, was hier auf dem Sprechtag gesagt wurde.

Im Bereich der Rechtschreibung konnte ich die Fortschritte anhand von Diagnosediktaten, Abschreibtexten und Übungen im Bereich der Wortarten verdeutlichen. Auf Grundlage des Rechtschreibhauses war es leicht, Mindestanforderungen zu nennen, diese an den Textdokumenten sichtbar zu machen und darüber hinaus gehende Leistungen der Kinder aufzuzeigen.
So konnte ich die Noten der Kinder stets begründen und die Eltern ihrerseits konnten diese gut nachvollziehen.
Zudem hatte ich meine Arbeit stets offen gelegt – sowohl im Alltag, als auch durch diesen Blog – und die Leistungen der Kinder ebenfalls regelmäßig rückgemeldet.
Dadurch hatten Eltern schon eine ungefähre Vorstellung von den Leistungen ihrer Kinder.
Im Gegenteil: Manche Eltern hatten die Leistungen ihrer Kinder eher – in Bezug auf Noten – schlechter eingeschätzt und waren jetzt positiv überrascht!

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