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blog.rechtschreibwerkstatt.de
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Der Rechtschreibwerkstatt-Blog
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Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 berichtet in diesem "Tagebuch" (neudeutsch "Blog") eine Lehrerin aus dem Münsterland von Ihren Erfahrungen mit der Rechtschreibwerkstatt ab der ersten Klasse.
Nachdem auch das zweite Schuljahr bereits beendet ist, geht das Blog nun in die dritte Runde: Schuljahr 2009/2010!
Wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse und die netten Kommentare zu den einzelnen Einträgen!
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Letzte Sommerferienwoche, Sonntag: Alles ist wieder vorbereitet
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Sep
16
Erstellt von:
DHoffmann
16.09.2007 10:14
„In der letzten Woche haben wir gelernt, wie man das „L“/ „l“ richtig schreibt. Heute werden wir üben, es besonders sauber zu schreiben, denn wir möchten ja, dass andere Menschen lesen können, was wir aufschreiben. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Buchstaben sehr genau schreiben.“ Mit ungefähr diesen Worten leitete ich die Unterrichtsphase ein. Wir schrieben das „L“ / „l“ noch einmal in die Luft, auf den Bauch, in die Hand…, um uns die Bewegung in Erinnerung zu rufen. Dann zeigte ich den Kindern in einer Lineatur an der Tafel, „wo das „L“ und das „l“ wohnt. Bevor die Kinder in das Schönschreibheft schreiben durften, übten wir das „L“ und das „l“ auf einem Arbeitsblatt, dass ebenfalls eine Lineatur hatte. Manche Kinder schrieben relativ mühelos saubere Buchstaben in die Linien, anderen dagegen fiel es schwer, den Buchstaben oben an der Linie zu beginnen und wirklich unten an der Linie zu beenden. Alle Kinder gaben sich aber sehr viel Mühe, den Buchstaben sauber zu schreiben. Deshalb durfte auch jeder das „L“ / „l“ in sein Schönschreibheft schreiben: jeder sollte das Gefühl vermittelt bekommen, dass sich seine Anstrengung gelohnt und er das Ziel, in das Schönschreibheft zu schreiben, erreicht hatte. Außerdem bearbeiten wir gerade den ersten Buchstaben. Zwar radierte ich manchen Kindern einige Buchstaben noch einmal aus und forderte sie auf, diese noch einmal zu schreiben, um ihnen von Anfang an die Ernsthaftigkeit des Schönschreibens zu verdeutlichen, doch ich vermittelte ihnen auch das Gefühl, dass sie die von ihnen verlangte Arbeit schaffen, indem jeder in sein Schönschreibheft schreiben durfte. Mit der Zeit werden die Kinder sicherer in der Handhabung des Stiftes und im Umgang mit der Lineatur werden und es wird ihnen leichter fallen, die Buchstaben exakt zu schreiben. Diese Arbeiten wurden in den Hör-, Schreib- und Seh-Pass eingetragen: bei uns steht der erste Smily für die Bearbeitung der Hohlbuchstaben, der zweite für die Arbeit auf dem Lineaturblatt und der letzte Smily für das Schreiben ins Schönschreibheft. Damit haben wir den Buchstaben „L“ / „l“ abgeschlossen.
Tags:
AW: 3. Schulwoche, Dienstag: Das Schönschreibheft
Hallo Frau Hoffmann, ich finde es wirklich beachtenswert, wie viel Zeit und Mühe Sie für Ihre Tagebuchnotizen aufbringen, gerade weil die Anfangswochen im ersten Schuljahr mit sehr viel Stress behaftet sind. Die Erfahrungen im grafomotorischen Bereich kann ich teilen. Die Kinder kommen immer jünger zur Schule und sind im Bereich der Feinmotorik entwicklungsmäßig oft noch nicht in der Lage, in Linien zu schreiben. Wir stellen es daher frei, ob sie die Buchstaben noch groß auf Zeichenblöcke schreiben, sich schon erste Linien ziehen mit größeren Zeilenabständen oder später die Lineatur 1 benutzen. Wichtig ist uns dabei, dass sie die Buchstaben wirklich automatisiert (im Schlaf) schreiben können und nicht ständig über den Bewegungsablauf nachdenken müssen. Weiterhin viel Spaß bei Ihrer spannenden Arbeit wünscht Elke
Von Elke-HSK am
24.08.2007 07:46
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