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 22.10.2011 18:48
 
 bearbeitet durch sost  am 07.11.2011 21:12:37

Schönen Urlaub

Eine kleine Geschichte zu den Herbstferien muss ich berichten:

Mit: „Tschüss und schöne Ferien“ verabschiedete sich Frau Laut am Freitag von meinen Prinzipienwächtern, um ein paar Tage auszuspannen. „Schönen Urlaub!“, rief ihr Frau Fremd zu. „Mit oder ohne h?“ fragte Frau Kurz kurz und knapp, wie es ihre Art ist. „Solch ein Blödsinn!“ bemerkte Herr Schön entrüstet, der nicht verstanden hatte, dass Frau Kurz natürlich Frau Lauts Hund meinte; „Urlaub schreibt man doch nicht mit h. Das hat doch nichts mit der Uhr zu tun.“ „Na ja, mit Ur = alt hat es ja auch nichts zu tun“, hielt nun Frau Kurz dagegen. „Das ist ja schließlich kein altes Laub, obwohl man bei diesem Herbstwetter durchaus hieran denken könnte.“

„Tja, ich sehe schon, da haben Sie ja genug zu diskutieren, während ich ein paar Tage Urlaub mache und mich von Ihren Diskussionen erhole. Viel Spaß noch!“ und damit verschwand Frau Laut und ließ ein paar ratlos dreinschauende Prinzipienwächter zurück. „Es sei Ihnen erlaubt!“ rief ihr Herr Alt nach. „Erlaubt? Sie meinen wohl gegönnt,“ korrigierte ihn Frau Kurz. „Nein, nein, das passt schon.

Fragend schauten sich meine Prinzipienwächter an. Nur Herr Wort schmunzelte wissend. Hier findet ihr die Erklärung:

Viele Grüße und schöne Herbstferien (falls ihr denn welche habt)

Graf Ortho

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 29.10.2011 23:04
 

„Das ist eine schöne Geschichte.“, lobte Herr Wort, als er die Urlaubsgeschichte von Herrn Alt gelesen hatte. „Sagen Sie, Herr Alt; was ist eigentlich eine Schichte?“, fragte Frau Kurz. „Was?“ kam es fast gleichzeitig von den anderen Prinzipienwächtern. „Ist doch ganz einfach: Im Gebirge steckt der Berg, im Gebäude das Wort bauen, im Geschoss  steckt schießen und …“ „Ja, das reicht,“ bremste Herr Wort nun den ungewöhnlichen Redeschwall von Frau Kurz.

„Es gibt zusammengesetzt Wörter, die einen Wortteil haben, der für sich genommen keinen Sinn ergibt. Wir nennen solche Wortteile auch unikale Morpheme.So war das auch bei dem Wort Urlaub und so ist es auch beim Wort Geschichte.“

Und dann hat Herr Wort angefangen, solche Wörter zu sammeln. Vielleicht habt ihr ja Lust, Herrn Wort beim sammeln zu helfen. Ich bin gespannt, ob ihr solche zusammengesetzte Wörter findet. Ihr könnt diese ja hier im Forum aufschreiben.

Herzliche Grüße

Graf Ortho

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 09.11.2011 19:55
 
 bearbeitet durch Graf_Ortho  am 09.11.2011 22:52:07

 

Lieber Graf Ortho,

morgen ist St. Martin. Dann gibt es bei uns am Niederrhein Weckmänner. Bei einer Bekannten heißen diese aber Weggemänner. Woher kommen die Begriffe? Ich kenne den Weck = Weißbrot und einwecken = einmachen oder einkochen.

LG

Gabi

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 09.11.2011 22:48
 
 bearbeitet durch Graf_Ortho  am 09.11.2011 23:49:35

Liebe Gabi,

das ist eine klare Frage, die an Herrn Alt zu richten ist. Hab ich auch gemacht.

Doch bevor dieser etwas sagen konnte, mischte sich Frau Kurz ein: „Was ist denn ein Weck?“, und schaute dabei Herrn Wort an. „Das ist ein gutes weiteres Beispiel, für ein Scheinwort (unikales Morphem).“, meinte Herr Wort. „So nennen wir Wortteile eines zusammengesetzten Wortes (Komposita), die alleine nicht vorkommen. Meist sind dies alte Wörter, die heute nicht mehr gebraucht werden und nur in einem zusammengesetzten Wort erhalten sind. Ob aber die beiden Wörter einwecken und Weckmann einen gemeinsamen Ursprung haben? Nun ich weiß es auch nicht. Was meinen Sie, Herr Alt?“

„Natürlich nicht,“ war die ungewöhnlich knappe Antwort von Herrn Alt, der ja sonst ganz gerne lange Geschichten erzählt. „Wie? Das wars?“, schüttelte Frau Kurz ungläubig ihren Kopf. „Ja ich arbeite doch daran!“ erwiderte er mürrisch.

Zum Glück konnten ihn meine Prinzipienwächter doch noch dazu überreden, seine Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen. In der Tabelle der unikalen Morpheme findet ihr die Lösung.

Wenn Ihr weitere Scheinwörter kennt, dann könnt ihr ja Herrn Alt und Herrn Wort bei ihrer Sammlung helfen.

Viele Grüße

Graf Ortho 

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 10.11.2011 09:02
 

Lieber Graf Ortho,

danke für deine Antwort. Du hast aber nur den 1. Teil meiner Frage beantwortet. Wenn Weck von Wecken = Weißbrötchen kommt. wie steht es dann mit Weggemann?

LG
Gabi

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 10.11.2011 20:05
 

Liebe Gabi,

ich finde, dass Graf Ortho und seine Mitstreiter das ganz gut und ausreichen erklärt haben.

Hast du denn hier geschaut? Unter "Entstehung" und "Hinweise" findest du auch den Weggemann.

Viele Grüße

Norbert

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 10.11.2011 20:27
 

Lieber Graf Ortho,

sorry, ich habe nicht gesehen, dass ich noch weiter runterscrolen musste. Natürlich ist meine Frage jetzt beantwortet. Danke nochmals an die Prinzipienwächter.

LG

Gabi

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 21.11.2011 20:05
 

Lieber Graf Ortho,

gehört "barm" wohl auch zu den unikalen Morphemen?  Ich habe die Wörter erbarmen, Erbarmung und Barmherzigkeit gefunden. Aber keine Erklärung zu "barm".

Herzlichen Gruß

Regina

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 21.11.2011 22:55
 
 bearbeitet durch Graf_Ortho  am 21.11.2011 23:57:50

Liebe Regina,

bei meinen Prinzipienwächtern gab es heute nur eine kurze Diskussion.

„Ja, das stimmt“, meinte Herr Wort. „Ich kenne auch nur erbarmen und barmherzig und ein paar Ableitungen. Aber das Wort barm sagt mir auch nichts. Was meinen Sie, Herr Alt?“

barm, nein das kenne ich auch nicht.“, schmunzelte Herr Alt. Wenn Herr Alt ein so verschmitztes Gesicht aufsetzt, dann hat er mit Sicherheit nicht alles gesagt, was er weiß. Genau so war es auch. „Nun kommen Sie schon. Was wissen Sie über das Wort barm?“, ließ Herr Wort nicht locker. „Nichts! Das sagte ich doch schon.“ Dann kam eine kleine Pause und schließlich doch noch etwas: „Ich kenne arm. Setzt man nun die Vorsilbe ab- in der Bedeutung nein davor, dann erhält man die Bedeutung: nicht arm. Und damit kommen Sie dem Ursprung schon ganz nahe.“

Damit war für Herrn Alt die Diskussion beendet. Zum Glück hat er die ganze Geschichte noch aufgeschrieben. Hier findet ihr die Beschreibung von Herrn Alt. Klickt auf die Wörter barmherzig und erbarmen.

Herzliche Grüße

Graf Ortho 

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 10.12.2011 13:33
 
 bearbeitet durch sost  am 11.12.2011 13:33:43

Lieber Graf Ortho,

deine Prinzipienwächter beschäftigen sich doch gerade mit Scheinwörtern (unikale Morpheme). Bei der Analyse der Wörter mit vokalischem r sind mir die Wörter Behörde und Gebärde aufgefallen. Da habe ich mich gefragt: Was ist eine hörde und was eine bärde?

Vielleicht hat Herr Wort diese Wörter ja schon gefunden und bearbeitet und kann mir eine Erklärung geben.

Vielen Dank

Norbert

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 11.12.2011 19:38
 

Und um die Verwirrung komplett zu machen was ist ein Be- und was ein Ge-?

 

Viele Grüße

Thomas

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 13.12.2011 20:29
 

Lieber Thomas,

das stiftet natürlich bei meinen Prinzipienwächtern keine Verwirrung. Allerdings ist Herr Wort noch nicht dazu gekommen, die Bedeutung der verschiedenen Vorsilben zu erklären. Du findest diese demnächst hier.

Viele Grüße

Graf Ortho

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 13.12.2011 20:31
 

Lieber Norbert,

na, diese Frage kann nicht so schwer sein. AnneK hat hier schon die richtige Lösung an anderer Stelle im Forum vorgegeben: Behörde kommt von hören und Gebärde von gebären.

„Aber wie passt das zusammen?“ war die folgerichtige Frage von Herrn Wort. „Ist eine Behörde die Stelle, auf der Beamte aufs Volk hören? Und machen die Frauen bei der Geburt Gebärden? Also so ganz klar sind mir die Zusammenhänge noch nicht.“ Hier kann nur Herr Alt weiterhelfen. Und so wie ich Herrn Alt kenne, hat er auch schon die Lösung herausgefunden. Hier ist sie.

Viele Grüße

Graf Ortho 

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 14.12.2011 09:21
 
Lieber Graf Ortho,

deine Überlegungen, ob die Beamten auf das Volk hören und Frauen bei der Geburt Gebärden machen, finde ich in der Vorstellung sehr amüsant.
Deine Übersicht, oben am Beispiel von "Behörde", "gebären" usw., ist sehr schön geworden. Alles ist sehr gut lesbar, vor allen Dingen strukturiert, weil man ansonsten im WB förmlich ertrinkt vor Informationen. Das passiert bei dir nicht.

Herzliche Grüße auch an Herrn Alt, der wirklich immer sehr fleißig ist.

ANNEK

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 03.01.2012 18:37
 
 bearbeitet durch sost  am 05.01.2012 00:03:10

Lieber Graf Ortho,

gerade las ich einen Artikel über Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dabei habe ich mich gleich daran erinnert, dass sich Herr Wort zur Zeit mit Scheinwörtern (unikale Morpheme) beschäftigt. Bei dem Wort Fähigkeiten haben wir das Suffix –keit. Nehmen wir das Suffix weg bleibt fähig. Nimmt man nun das Suffix –ig weg, dann bleibt fäh. Was ist fäh? Sicherlich wissen deine Prinzipienwächter hierauf eine Antwort.

Vielen Dank und Grüße an Ihre Prinzipienwächter

Norbert 

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 04.01.2012 22:31
 

Lieber Norbert,

gut bemerkt!

Die Antwort von Herrn Wort hat uns alle sehr überrascht. Auf den Zusammenhang zum Wort fangen wären wir alle nicht gekommen. „Dann schaut euch doch einmal das Wort im Zusammenhang mit der zweiten und dritten Person Singular an.“ „Stimmt. Da haben wir auch ein ä. Doch woher kommt das h?“, war die konsequente Frage von Frau Laut. Nun diese Frage ging dann an Herrn Alt, der sich diesmal nicht lange bitten lies sondern gleich das Grimmsche Wörterbuch herausholte. Seine Antwort findest du hier.

Viele Grüße

Graf Ortho

PS: Schöne Grüße von Herrn Wort, der noch immer auf der Suche nach Scheinwörtern (unikale Morpheme) ist. Wenn euch also solche Wörter auffallen, dann helft Herrn Wort und schreibt diese hier ins Forum.  

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 11.03.2013 23:21
 
 bearbeitet durch Graf_Ortho  am 12.03.2013 00:22:20

 

Meine Prinzipienwächter haben hier im Forum nun schon mehrfach über Wortteile berichtet, die für sich genommen keine Bedeutung haben. In der Regel sind es alte Wörter, die heute nicht mehr verwendet werden und jeweils nur noch in einem zusammengesetzten Wort vorkommen.

Solche unbedeutenden Wortteile heißen in den Fachsprache unikale Morpheme. Sie werden in Grammatikbüchern auch als Scheinwörter oder Pseudowörter bezeichnet.

Als unikale Morpheme im engeren Sinne werden nur Wörter bezeichnet, wenn

  1. ein Wortteil nicht isoliert und 
  2. auch nicht in anderen Wortzusammensetzungen vorkommt. 

Es ist nicht immer eindeutig zu entscheiden, ob in einem Wort diese genannten Kriterien erfüllt sind. Bislang fehlt im deutschsprachigen Raum eine (erschöpfende) Auflistung von mit unikalen Morphemen zusammengesetzten Wörtern. Meine Prinzipienwächter haben über zwei Jahre viele Scheinwörter gesammelt und nach Erklärungen geforscht. Die auf der Geschichtenseite zum Lernbereich AF vorgestellte Zusammenstellung ist ein erster Versuch, eine solche Liste zu erstellen. Dabei sind die gelegentlich subjektiven Einschätzungen durchaus diskussionswürdig.

Lehrer(innen) und an dem Phänomen der unikalen Morpheme interessierte Leser(innen) finden auf den Seiten zu den unikalen Morphemen weitere Hinweise

Um die Liste der unikalen Morpheme zu vervollständigen und die Einschätzung der Wörter zu konkretisieren ist ihre/eure Mithilfe gefragt. Vielleicht gelingt es meinen Prinzipienwächtern mit eurer Unterstützung eine vollständige Liste der Wörter mit unikalen Morpheme für den deutschsprachigen Raum zu erstellen.

Herzliche Grüße

Graf Ortho

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 24.02.2015 23:41
 

In den letzten Jahren erhielt ich immer wieder E-Mails mit Nachfragen zu den unikalen Morphemen. Die meisten Fragen bezogen sich darauf, warum ich dieses oder jenes Morphem als unikal bzw. nicht als unikal eingestuft habe.

Dabei trat ein Problem recht häufig auf: Wie sind Wörter mit gleichlautenden Morphemen jedoch unterschiedlichen Bedeutungen einzuschätzen? Morpheme sind laut Definition: die kleinste bedeutungstragene Spracheinheit. Unterschiedliche Bedeutungen kennzeichnen demnach auch unterschiedliche Morpheme. Dies ist gerade bei der Bestimmung unikaler Morpheme wichtig. Nehmen wir als Beispiel das Morphem nam. In Name bedeutet das Morphem Wort, mit dem etwas benannt wird und in Leichnam einen toten Körper. Während das Morphem nam mit der Bedeutung Name sowohl isoliert als auch in vielen weiteren Wortbildungen vorkommt, ist es nicht unikal. Das Morphem nam in Leichnam ist hingegen unikal (Wortbildung aus ahd. līh = Leibundhamo = Hülle).

Noch schwieriger wird es, wenn unterschiedliche Morpheme mit gleichen Phonem- oder Graphemfolgen vom normalen Sprachteilnehmer nicht als verschieden erlebt werden. So hat beispielsweise das Morphem frei in Freitag nichts mit dem Adjektiv frei gemein. Dies macht deutlich, warum es bislang keine erschöpfende Liste unikaler Morpheme für die deutschen Sprache gibt. Das Morphem brom in Brombeere oder schorn in Schornstein zu entdecken (um die klassischen Beispiele zu zitieren) ist relativ einfach. Sehr viel schwieriger wird es bei schwind in geschwind und Schwindsucht, bei mahl in Gemahl und gemahlen, bei elf in elfenhaft und Elfenbein oder sind in Gesinde und Gesindel usw. usf.

Manchmal sind Morpheme unikal, die auf den ersten Blick isoliert und in anderen Wortbildungen vorkommen, so beispielsweise der bub in Beelzebub. Viel häufiger ist es jedoch genau umgekehrt, wie bei den Morphemen rüch in anrüchig, hörd in Behörde, bösch in Böschung, dalbe in Duckdalbe, rümp in Gerümpel usw. usf. Das ist weder von Schüler(innen) noch von Lehrer(innen) ohne die Sprachgeschichte der Wörter zu kennen ohne weiteres zu entscheiden. Daher habe ich in meine Liste und auf den Wörterseiten von Graf Ortho auch viele Wörter aufgenommen, die nur auf den ersten Blick ein unikales Morphem enthalten.

Zu der Liste der unikalen Morpheme und den Beschreibungen im Internet habe ich in den vergangenen Jahren viele Anregungen erhalten und interessante Diskussionen geführt. In einigen Fällen musste ich meine Einschätzung korrigieren und Morpheme anders einordnen.

In der Diskussion mit sachkundigen Germanisten wurde auch klar, dass unikale Morpheme a) in den Sprachwissenschaften keine große Bedeutung haben und b) unterschiedliche Begrifflichkeiten verwendet werden (z.B. neoklassische Formative, Scheinwörter, Pseudomorpheme, Quasimorpheme usw.), die häufig auch mit anderen Definitionen und Einschätzungen verbunden sind. Eine Klärung der Begriffe steht noch aus.

Einige Lehrer(innen) haben mir geschrieben, wie Kinder im Unterricht beim Zerlegen von Wörtern auf „unsinnige Wortteile“ gestoßen sind und wie sich hieraus eine Diskussion über die Bedeutung und Sprachgeschichte von Wörtern ergeben hat. Beim Nachschlagen auf den Wörterseiten von Graf Ortho ergab sich dann oft die Schwierigkeit, dass für die Kinder und ihre Lehrer(innen) nicht nachzuvollziehen war, warum dort ein bestimmtes Wort nicht als unikales Morphem gekennzeichnet ist.

Ich habe daher auf den Seiten von Graf Ortho zu jedem Wort eine Begründung ergänzt, die meine Einordnung nachvollziehbar machen soll. Ich hoffe, dass diese Ergänzungen die Diskussion mit Schüler(innen) erleichtert.

Graf Orthos Datenbank umfasst inzwischen ca 500 Wörter, in denen potentiell ein unikales Morphem vorkommt bzw. vorkommen kann. Ich werde diese Wörter mit der Zeit in die Internetseite zu den unikalen Morphemen aufnehmen.

Norbert 

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 02.03.2015 23:50
 

In die Liste zur Überprüfung unikaler Morpheme sind folgende Wörter neu aufgenommen worden:

Eberesche, Eidechse, eigentlich, einwecken, entwischen, erquicken, erwischen.

Zu diesen Wörtern gibt es interessante Entdeckungen von Herrn Wort und Herrn Alt.

Viele Grüße

Graf Ortho

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 17.05.2015 00:11
 

Spargelzeit ist auch Erdbeerzeit. Die gab es gestern zum Abschluss der Woche. So ganz nebenbei bemerkte Frau Unterschied. „Süß und steinig.“ „Steinig?“, kam es wie aus einem Mund von den anderen Prinzipienwächtern. Nur Herr Alt blieb gelassen und aß genüsslich seine Erdbeeren auf. „Das weiß doch jeder,“ murmelte er. „Erdbeeren sind Steinfrüchte, genauso wie Himbeeren und Brombeeren.“ „Und warum heißen sie dann nicht Erdsteine, Bromsteine und Himsteine?“, wollte frau Kurz wissen. „Nun ja, viel interessanter ist doch, was die Wortteile Him und Brom bedeuten.“

Und damit waren meine Prinzipienwächter bei ihrem Lieblingsthema der letzten Monate: den Scheinwörtern (unikalen Morphemen).

Mehr zu Himbeeren und Brombeeren erfahrt ihr auf der Seite der Scheinwörter.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Graf Ortho

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