Hallo allerseits!
Wir bekamen nun auch in Schleswig-Holstein ENDLICH einen neuen Erlass bzgl. der Anzahl und Art von Klassenarbeiten auch im Fach Deutsch. Nun überlegen wir in der Fachschaft fieberhaft nach neuen Bewertungsmöglichkeiten im Sinne der Rechtschreibwerkstatt - soweit dies überhaupt möglich ist. Denn das Diktat an sich lässt sich offensichtlich nicht so schnell wegdenken und Noten müssen leider trotz reduzierter Anzahl der Leistungsnachweise sein.
Ich finde das Bewertungssystem aus NRW (letzte 50 Wörter im "Aufsatz" bewerten) recht interessant, kann mir aber leider immer noch nicht ganz vorstellen, wie es konkret aussieht. Eine berechtigte Frage von Kollegen war: Ein Kind, welches schon in den oberen Bereichen der RSW arbeitet, macht ja wahrscheinlich weniger "Fehler" (denn das sind es ja bei einer Bewertung), als ein Kind, welches sich noch in den unteren Zimmern befindet. Insofern ist eine Bewertungsskala für alle Kinder aus der Klasse wieder recht demotivierend. Bliebe doch also nur, auf unterschiedlichen Niveaustufen zu bewerten und dadurch doch wieder den Kindern quasi vorzugeben, welches Zimmer sie in welcher Klassenstufe zu erreichen haben? Umgekehrt soll bei einer Textproduktion ja die Kreativität gefördert werden und laufen die Schüler dann nicht Gefahr, für sie "einfache" Wörter zu verwenden, um weniger "Fehler" zu machen? Wie macht ihr das und welche Erfahrungen konntet ihr dazu sammeln?
Es wäre toll, wenn ihr mir hierzu ein paar Tipps und Infos geben könntet, um den leidigen Lernwörtern endlich den Garaus zu machen!
Liebe Grüße,
Kaja