Liebe Kollegen, liebe Leser,
die aktuelle PRAXIS DEUTSCH (221) hat sich mit einem Thema befasst, das nicht nur für RSW-Leser sehr interessant sein dürfte.
In den einzelnen Beiträgen soll jeder das finden, was seinem aktuellen Lese- und Forschungsbedürfnis entspricht, aber der Basisartikel geht weit über die "normale" Rechtschreibbetrachtung hinaus. Dies möchte ich durch einen kleinen Ausschnitt (s. S. 11) verdeutlichen:
"Wir haben im ersten Teil dieses Beitrags versucht zu verdeutlichen, wie systematisch und funktional der Kernbereich des Schriftsystems geregelt ist. Von diesem Kernbereich aus lässt sich der "Rest" der Schreibungen relativ gut erklären und erforschen. Der Weg unterscheidet sich von dem, wie er in den meisten Schulbüchern beschritten wird, vor allem dadurch, dass nicht von Einzelfällen und "Merkwürdigkeiten" ausgegangen wird, sondern vom Grundlegenden und Systematischen."
Derart deutliche Worte hatte ich bisher vermisst, nur im Rahmen der RSW gefunden. Jetzt sind sie da. Man kann den Herausgeberinnen Nanna Fuhrhop und Astrid Müller nur gratulieren.
ANNEK