Hallo zschernitz,
zunächst einmal: Unabhängig davon, ob Ihr Kind hochbegabt ist oder nicht, sollten Lehrerinnen und Lehrer versuchen, möglichst individuell auf den Fähigkeiten der Kinder im Unterricht einzugehen. Das ist natürlich bei bis zu 30 Kindern in der Klasse gerade in den ersten Tagen des ersten Schuljahres schwierig, zumal die Organisation hier im Vordergrund steht.
Von daher hört sich für mich die Lösung "Lesen durch Schreiben" als Alternative sehr und unausgegoren an und scheint mir ein Schnellschuss zu sein - zumal sie nur im Förderunterricht eingesetzt werden soll. Was ist die Alternative im Regelunterricht?
Um Ihnen zu helfen, sollte Ihnen und den Lehrern geholfen werden. Für mich steht da zunächst mal eine fundierte Diagnose an: Was kann das Kind schon? Wo liegen seine Stärken (und Schwächen)?
Das können Sie (und scheinbar auch die Schule) nicht ohne Hilfe. Hier im Internet eine ganze Reihe von Informationen zur Hochbegabung. Eine gute Start-Seite hierfür bietet www.schulpsychologie.de.
Dort finden Sie unter -> Eltern -> Hochbegabung
(direkter Link: http://www.schulpsychologie.de/ww3ee/448074.php?sid=41615809880039845728281488155130")
eine Menge Adressen und Informationen.
Mein Tipp ist auch, sich an eine regionale Schulberatungsstelle, den psychologischen Dienst oder eine Erziehungsberatung zu wenden. Adressen finden Sie ebenfalls unter Schulpsychologie.de bundesweit.
Dort kann man dann nach einer Diagnose gemeinsam mit der Schule überlegen, wie man Ihrem Kind, Ihnen und den Lehrern optimal helfen kann.
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Luke