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| Freitag, 15. April 2011 |
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Newsletter April
Von Melanie Wulff @ 10:44 :: 2117 Aufrufe
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1. Mit Musik geht vieles besser
„Macht Mozart schlau?“ Immer wieder wird diese Frage in Zeitschriften und Illustrierten gestellt und – natürlich – positiv beantwortet. Dies wollten Wissenschaftler vor einigen Jahren genauer wissen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurden viele internationale Studien zu dieser Frage zusammengetragen. Das Ergebnis: Nein, durch das Musikhören wird kein Kind intelligenter, allenfalls durch das Musikmachen – ein bisschen. Es kam aber etwas anderes zutage und das ist schon seit Jahrtausenden bekannt: Singen und gemeinsames Musizieren stiften Identität und ein Gemeinschaftsgefühl. Vom Trommeln und Tanz bei Naturvölkern, von Musik und Gesang bei den Ägyptern, Griechen und Römern über den Minnegesang im Mittelalter, die Kirchenlieder und Choräle bis heute: Der Stolz eines Sportlers, wenn „seine“ Nationalhymne gespielt wird, die Vereinslieder und vielen Chöre, die Gesänge bei Fußballspielen ... Im gemeinsamen Singen findet eine Gruppe – und das gilt auch für eine Klasse – eine „Harmonie“, einen Gleichklang, eine gemeinsame Identität. Die Kinder erleben sich als „dazugehörig“. Es entsteht eine emotional positive Grundhaltung in der Gruppe. Das verringert Ausgrenzung und schwächt bestehende Konflikte.
Gemeinschaft im gemeinsamen Singen und Musizieren zu erleben, ist die eine Seite. Sich als ein abgegrenztes Individuum mit eigenen Gefühlen, Gedanken und Fantasien zu erleben, ist die andere Seite. Diese Seite wird beim Lesen angesprochen. Indem Kinder sich in eine Geschichte vertiefen und Fantasien und Bilder im Kopf entstehen lassen, entstehen ebenfalls positive Gefühle. Diese allerdings sind auf die eigene Person, das eigene Erleben gerichtet. Man denke hier nur an die vielen Kinder- und Jugendbücher, in denen die typischen Themen der emotionalen Entwicklung aufgegriffen werden (Familie, Freundschaft, Vorbilder, erste Liebe, Pubertät, Trauer usw.).
Mit den Lesebüchern von Graf Ortho erfahren die Kinder schon ganz am Anfang des Leselernprozesses, wie spannend es ist, lesen zu können. Bereits in diesen ersten Lesebüchern werden typische Themen der Erstklässler aufgegriffen. So werden sie durch das Lesen zu ihrem eigenen Erleben, ihren Gefühlen und Fantasien geführt. In den Unterrichtsgesprächen zu den gelesenen Büchern können die Kinder sich austauschen und erfahren, wie andere Kinder das Gelesene erleben. Für die andere Seite, die Gruppenidentität, gibt es parallel zu „Graf Orthos Lesetruhe“ jetzt auch Lieder zum Mitsingen und Mitmachen (auf CD und als Liederbuch). Gerade diese Parallelität bei einem Thema vermittelt den Kindern (unbewusst) das Ziel: Stärkung des Selbstkonzepts (Ich-Identität) und das Getragenwerden und Sich-geborgen-Fühlen in der Gemeinschaft (Gruppen-Identität). |
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2. Graf Orthos Lieder-CD „Piratenstark und tierisch schlau“
Die Lieder-CD „Piratenstark und tierisch schlau“ ermöglicht eine ganzheitliche Vorgehensweise im Anfangsunterricht. Sie verknüpft vorrangig die Fächer Musik und Deutsch: Einerseits lernen die Kinder mit den Liedern der CD die Geschichten der „Lesetruhe“ kennen und andererseits werden diese Geschichten im Musikunterricht aufgegriffen. So wird das Interesse an den Büchern gefördert und werden deren Inhalte vertieft. Auch die Kinder in den höheren Klassen singen die fetzigen Lieder immer wieder gerne.
Für die Lehrerinnen und Lehrer gibt es neben der CD mit den Liedern ein Liederbuch. Darin enthalten sind:
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die Texte der Lieder
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die Notensätze für die Singstimme
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die Akkordbezeichnungen für die Begleitung
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Kopiervorlagen der Texte für die Kinder
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Darüber hinaus gibt es eine zweite CD mit Playback-Versionen zu den Liedern. Dabei wird die Singstimme von einem Melodieinstrument übernommen, sodass die Kinder auf einfache Weise beim Singen zur CD unterstützt werden. So können auch Lehrerinnen und Lehrer, die selbst kein Instrument spielen, schnell eines der Lieder einüben oder aufführen.
„Graf Orthos Lesetruhe“, „Graf Orthos Lesetruhe – Easy Listening“ und die Lieder-CD „Piratenstark und tierisch schlau“ ermöglichen nun eine fächerübergreifende Verknüpfung von Deutsch-, Englisch- und Musikunterricht.
Um schon einmal in die CD hineinzuhören, haben wir hier das Lied vom „Piraten-Paul“ freigeschaltet.
Die reine Lieder-CD können Sie zum Preis von 9,50 Euro bei uns bestellen (Artikel Nr. CD-GO-01). Zusammen mit dem Liederbuch und der Playback-CD ist sie für 19,50 Euro erhältlich (Artikel Nr. CD-GO-02).
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Bis zum 10. Mai 2011 haben wir zwei spezielle
Angebote für Sie:
1) Lesetruhe + Easy Listening + Lieder-CD
Bestellnummer CD-GO-KP: 77,60 Euro (statt 91,30 Euro)
2) Lesetruhe + Easy Listening + Lieder-CD + Liederbuch + Playback-CD
Bestellnummer CD-GO-KP1: 86,30 Euro (statt 101,30 Euro)
Sie sparen 15 % gegenüber dem Einzelkauf!
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3. Fortbildungen
Das Multitalent Thomas Weger (den Sänger, Autor, Musiker, Lehrer und Moderator der Rechtschreibwerk-statt) können Sie auch für schulische Veranstaltungen buchen (Lesungen, Liedernachmittage usw.). Fragen Sie die Mitarbeiter(innen) des Verlages. Weitere Veranstaltungen der Rechtschreibwerkstatt:
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13.05.2011–15.05.2011 (Beginn am Freitag: 15:00 Uhr): Kompetenzentwicklung im Bereich Rechtschreiben – für Moderator(inn)en u. Multiplikator(inn)en, 59227 Ahlen-Vorhelm
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27.05.2011–29.05.2011 (Beginn am Freitag: 15:00 Uhr): Rechtschreibwerkstatt (Anfangsunterricht, Laut-, Wort- und Satzebene) – offene Veranstaltung, 36460 Kieselbach (Thüringen)
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28.05.2011 (Beginn: 10:00 Uhr): Einführung in den Anfangsunterricht der Rechtschreibwerkstatt – kompakt, offene Veranstaltung, 48149 Münster
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4. Musikfragen an Graf Ortho
In der vorigen Woche hat Laureen im Forum eine Frage gestellt, die zwar nichts mit Rechtschreibung, aber trotzdem mit Buchstaben – und viel mit Musik – zu tun hat:
Warum sind den Noten Buchstaben zugeordnet und warum fängt die Tonleiter mit C, D, E an?
Die Antwort von Graf Ortho und seinen Prinzipienwächtern findet ihr hier.
Eine weitere interessante Frage hat Graf Ortho mit seinen Prinzipienwächtern bereits vor einiger Zeit diskutiert:
Warum wird das Wort Ton nicht mit „h“ geschrieben, so wie Sohn oder Lohn?
Die spannende Diskussion dazu könnt ihr hier nachlesen.
Auf der Internetseite von Graf Ortho gibt es noch viele andere, interessante Rechtschreibgeschichten. Es lohnt sich, hier einmal zu stöbern. Auch die Herkunft des Wortes Ostern wird hier erklärt.
Ein frohes Osterfest wünscht
das Team der Rechtschreibwerkstatt
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